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07.07.14 - IT Security-Telegramm


Cloud Computing hat unschlagbare Vorteile zu bieten, macht die Unternehmen jedoch verwundbarer
Der CBL Datenschredder ist als schlankes DOS-Programm von CD ausführbar und überschreibt alle Daten einer Festplatte unwiederbringlich



07.07.14 - Kostenloser Datenschredder: Bei Altrechnerentsorgung Datenschutz nicht vergessen
Nach dem Support-Ende für Windows XP wurde in vielen Unternehmen auch die Hardware getauscht. Damit bei der Entsorgung alter Festplatten keine vertraulichen Daten preisgegeben werden, empfiehlt CBL Data Recovery Technologies das elektronische Schreddern. Die Dienstleisterin für Datenrettung und Computerforensik bietet dazu den kostenlosen "CBL Datenschredder" zum Download.
Für den Umstieg auf andere Betriebssysteme wie Windows 7 oder 8 reichen in der Regel Arbeitsspeicher und Rechenpower eines bisher mit Windows XP betrieben PCs nicht aus. Durch die große Zahl der Neuanschaffungen aktuelle Marktzahlen weisen darauf hin warten derzeit in vielen Unternehmen alte Rechner darauf, verschenkt oder verschrottet zu werden. Um bei der Entsorgung keine vertraulichen Daten preis zu geben, reicht das Formatieren der Festplatten nicht. Erst das sektorenweise Überschreiben des gesamten Datenträgers macht ein Auslesen unmöglich. Der CBL Datenschredder ist als schlankes DOS-Programm von CD ausführbar und überschreibt alle Daten einer Festplatte unwiederbringlich.

07.07.14 - Ethernet-Chiffrierlösungen reduzieren die Kosten von Netzwerkverschlüsselung
SafeNet, Anbieterin von Datenschutzlösungen, stellt eine Reihe neuer Verschlüsselungslösungen vor. Die Produkte schützen sensitive Informationen inklusive Metadaten innerhalb von Wide Area Networks (WAN) und helfen Unternehmen die Kosten für Hochgeschwindigkeitsverschlüsselung um bis zu 50 Prozent zu senken.
Die neuen Verschlüsselungssysteme der "CN"-Serie bieten zertifizierte Sicherheit nach Common Criteria-Standards und erzeugen keinen Daten-Overhead. Sie versenden Informationen nahezu verzögerungsfrei und nehmen keinen Einfluss auf die Netzwerkbandbreite. Die Geräte bieten eine hohe Übertragungsrate von zehn Megabit bis zehn Gigabit pro Sekunde. Deshalb sind sie ideal für zeitkritische und sichere Kommunikation geeignet, beispielsweise im Finanzsektor und bei Internetkonzernen.

07.07.14 - Flexible Sicherheit für flexible Cloud-Umgebungen: Cloud-Security-Lösungen für Amazon Web Services
Cloud Computing hat unschlagbare Vorteile zu bieten, macht die Unternehmen jedoch verwundbarer. Bevor sie die wirtschaftlichen und betrieblichen Vorteile nutzen können, müssen sich Unternehmen daher zuerst mit Sicherheitsfragen beschäftigen. Mit Amazon Web Services steht Entwicklern und technischen Leitern eine Sicherheitsarchitektur auf Basis bewährter Prozesse zur Verfügung für Wartung und Schutz von Betriebssystemen, Anwendungen und Daten sind die Unternehmen jedoch selbst verantwortlich. Vor diesem Hintergrund bietet Trend Micro für AWS optimierte Sicherheitslösungen an.

07.07.14 - Schwachstellen-, Konfigurations- und Compliance-Scanner: Multi-Scanner-Management mit "Nessus Enterprise"
Tenable Network Security, Spezialistin für Schwachstellen-Management, erweitert die Nessus-Scanner-Produktfamilie um "Nessus Enterprise". Der Schwerpunkt von Nessus Enterprise liegt auf dem zentralen Management mehrerer Scanner und der Prozessoptimierung in der Zusammenarbeit von Security- und Compliance-Teams bei der Schwachstellen-Analyse, Konfigurations- und Compliance-Prüfung sowie bei der Einhaltung von PCI DSS-Anforderungen. Nessus Enterprise steht als On-Premise-Lösung und als Cloud-Variante zur Verfügung.

07.07.14 - Update für "NoSpamProxy" und "enQsig": "Net at Work Mail Gateway Solutions 9.0" jetzt verfügbar
Das neue Release 9.0 von "NoSpamProxy" und "enQsig" der Net at Work GmbH steht zum Download bereit. Die aktualisierte Produktversion erweitert die E-Mail-Security- und Verschlüsselungslösungen um eine in Microsoft Outlook integrierte Large-File-Transfer-Funktion, zusätzliche Phishing-Filter und eine verbesserte, zentrale Administrationskonsole.
Das Feature Large File Transfer gestattet es Nutzern, auch Dateien, die die Größenbeschränkungen des Mail-Programms überschreiten, ohne Medienbruch direkt aus ihrem E-Mail-Client zu versenden. Der erweiterte Phishing-Schutz von NoSpamProxy gleicht Links und URLs in eingehenden E-Mail-Nachrichten mit drei leistungsfähigen SURBL-Datenbanken ab, was höhere Erkennungsraten garantiert und die Abhängigkeit von einzelnen Providern mindert.

07.07.14 - a.s.r. nutzt "Gnoc" von Adva Optical Networking für anspruchsvolle Netzüberwachung und -wartung
Adva Optical Networking hat bekannt gegeben, dass das Unternehmen a.s.r. das firmeneigene "Global Network Operations Center" (Gnoc) zur Netzüberwachung und Leistungskontrolle in Echtzeit nutzt. Mit einem Jahresumsatz von mehreren Milliarden und über 4.000 Angestellten ist a.s.r. einer der größten Versicherer in den Niederlanden. Die sichere Übertragung geschäftskritischer Daten ist daher unerlässlich und erfordert die robusteste Überwachungslösung, die verfügbar ist.
Jeder Eingriff ins Netz, jeder Datenverlust oder Netzausfall kann einen erheblichen Einfluss auf das operative Ergebnis und damit den Gewinn haben. Das Adva Optical Networking-Gnoc-Team arbeitet eng mit dem zuverlässigen Partner TrueCom zusammen, um a.s.r. schnell vor Ort zu unterstützen und einen Rund-um-die-Uhr Support zu leisten.

07.07.14 - Schutz der Unternehmensdaten: Maßnahmenkatalog umfasst 15 Punkte
Einer aktuellen Studie der Nationalen Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit e.V. (Nifis) zufolge werden die Investitionen der deutschen Wirtschaft in Datenschutz und IT-Sicherheit in den nächsten Jahren stark ansteigen. Laut Studie rechnen die Experten bis 2020 sogar mit einer Verdoppelung der IT-Ausgaben. Nicht zuletzt wegen den jüngsten Sicherheitslücken im Internet und den Überwachungsskandalen durch PRISM und Co. ist das Bedürfnis der hiesigen Firmen nach mehr Datenschutz und IT-Sicherheit enorm angestiegen.
Wie alle großen Hosting-Anbieter bemerkt auch die Frankfurter LeaseWeb ein wachsendes Interesse ihrer Kunden an umfassenden Sicherheitslösungen. Aus diesem Grund hat der Frankfurter Hostinganbieter die 15 wichtigsten Punkte zu einem Maßnahmenkatalog zusammengefasst. Dazu zählen unter anderem Verschlüsselungsprogramme, Zugangsbeschränkungen und eine kritische Prüfung von Cloud Service-Anbietern.

07.07.14 - Enzom und ISEC7 integrieren Authentifizierung und Verschlüsselung von UM-Labs in UC-Umgebungen
Enzom hat die Authentifizierungs- und Verschlüsselungslösung von Herstellerin UM-Labs serienmäßig in ihre Produktlinie "officeBox" integriert. Die Systeme "officeBox" und "officeCenter" erhalten dadurch Compliance für die Video- und Sprachkommunikation. Auch das Hamburger Unternehmen ISEC7 integriert UM-Labs als All in one-Sicherheitspaket für Unified Communications in die eigenen Rechenzentrumslösungen. UM-Labs ist bei Intellicomp erhältlich.
Die Anbieter Enzom und ISEC7 sichern durch die Security-Lösung von UM-Labs den Zugriff auf Microsoft Lync und andere IP-basierende Plattformen für Telefonie (IP PBX) ab. Die Authentifizierungs- und Verschlüsselungslösung kombiniert Identity Management und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Sprachkommunikation. Daher können unter anderem oft wiederkehrende Interoperabilitätsprobleme mit dem Netzwerkprotokoll SIP (Session Initiation Protocol) behoben werden. Dieses Protokoll unterstützt Unified Communications, Voice over IP (VoIP)- und Video-Anwendungen sowie alles rund um Bring your own Device (BYOD).


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Meldungen vom Vortag

04.07.14 - Gefahren durch Datenverlust oder Hackerangriffe können gerade für KMU, an die sich "Cyber Risk Management by Hiscox" primär richtet, schnell existenziell werden

04.07.14 - Die Gefahren im weltweiten Netz sind umfassend: Sie reichen von Zahlungs-, Lieferbetrug oder Datendiebstahl bei Internetkäufen über das Abschöpfen von Online-Banking-Konten bis hin zu Cyber-Mobbing oder der Verletzung von Urheberrechten

04.07.14 - Schutz vor Datenverlust mit Inhaltserkennung auf den Markt: DLP-Lösung basiert auf Adaptive-Redaction-Technologie

04.07.14 - Mit dem McAfee Antivirus-Abonnement stellen die Qnap-Nutzer den Schutz ihrer Daten vor Viren sicher

04.07.14 - Endpoint-Schutz, URL-Blocker, Spam-Filter und Mobile Security für Android-Geräte gewährleisten die Rundum-Sicherheit kleiner Firmennetze

04.07.14 - Internet wächst auf 271 Millionen Domain-Namen im vierten Quartal 2013

04.07.14 - Belgisches Fernseh- und Radio-Archiv wählt "Quantum StorNext 5" für Workflow-Management

04.07.14 - IT-Security: Das techconsult-Audit vergleicht und bewertet IT-Anbieter und Lösungen im Rahmen eines umfangreichen Research-Projektes

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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