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"DriveLock"-Entwicklung komplett in Deutschland


CenterTools will mit "DriveLock" den IT-Security-Markt in Zentral- und Osteuropa erschließen
Partnerschaft mit dem polnischen Distributor ePrinus ist besiegelt Distribution erstreckt sich auf Polen, Ukraine und Weißrussland

(06.08.14) - Die CenterTools Software GmbH, Herstellerin der End-Point-Security-Softwarelösung "DriveLock", will zusammen mit dem Distributor ePrinus den IT-Security-Markt in Zentral- und Osteuropa erobern. ePrinus wird im Rahmen der im Juni beschlossenen Partnerschaft neue Vertriebskanäle in Polen, Ukraine und Weißrussland aufbauen und weiterentwickeln. Gemeinsam mit dem DriveLock-Support organisiert ePrinus zudem auch Schulungen und Weiterbildungen für Partner und Schlüsselkunden. Die offizielle Zusammenarbeit startet im Oktober 2014.

Als einen der Hauptfaktoren für die Expansion nennt CenterTools die steigende Kundennachfrage im Bereich komplexer Data-Loss-Prevention-Lösungen (DLP). Die Anwender profitieren von einem umfassenden Schutz durch die Kombination von Festplattenverschlüsselung, Schnittstellen- und Applikationskontrolle von DriveLock. Neben der Steuerung von Geräten und Anwendungen zählen insbesondere die File-&-Folder-Verschlüsselung für Windows- und OSX Geräte die Sicherung von Daten in der Cloud (Dropbox, SkyDrive, OneDrive) sowie deren Zugang von mobilen Geräten zu den Erfolgsfaktoren der CenterTools-Software. Zusätzlich schützt DriveLock die Umgebung mit einem integrierten Antivirus-System. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, Sicherheitskampagnen gezielt über die Lösung an Anwender zu richten und diese so für potenzielle Gefahren zu sensibilisieren.

"Die Firma ePrinus als Distributor für den polnischen, ukrainischen und weißrussischen Markt auszuwählen, ist uns nach einer detaillierten Kunden- und Marktanalyse und vielen Gesprächen mit aktuellen Partnern und Kunden von ePrinus leicht gefallen", so Thomas Geiger, COO der CenterTools Software GmbH. "Unser Ziel war es, mit einem flexiblen Distributor zu arbeiten, der in der Lage ist, die Vorteile unserer Sicherheitssoftware DriveLock auf die Bedürfnisse und Anforderungen des Marktes anzupassen. Ein weiterer Aspekt, sich für ePrinus zu entscheiden, war die Nominierung und der Gewinn des "Golden IT Ace" im Bereich "Debut of the year" für den erfolgreichen Einstieg als Distributor in Polen".

Auch das Interesse von ePrinus, DriveLock in Polen, der Ukraine und Weißrussland zu vermarkten, wurde von mehreren Faktoren beeinflusst: "Einer der Hauptgründe war, dass die Entwicklung von DriveLock komplett in Deutschland stattfindet. Das wird durch den Bundesverband der IT-Sicherheit (TeleTrust) ebenso bestätigt und zertifiziert wie die Tatsache, dass DriveLock keine Backdoor" besitzt. Dieser Aspekt ist sehr wichtig, wenn man die neuesten Datenskandale und Bespitzelungsnachrichten von den größten Behörden weltweit verfolgt", sagt Piotr Laskowski, Managing Director von ePrinus. "Einen besonderen Vorteil sehe ich in der Positionierung von CenterTools im Gartner Magic Quadrant. Dieser positive Aspekt beeinflusst viele große Unternehmen in Polen in der Wahl einer geeigneten Sicherheitslösung." (CenterTools Software: ra)

CenterTools Software: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

Rubrik: Markt/Channel-News
CommVault schließt globales OEM-Abkommen mit NetApp
Datensicherung für physische und virtuelle Rechenzentren
(03.06.11) - Um Kunden dabei zu unterstützen, ihre Backup und Recovery Vorgänge zu beschleunigen sowie effizienter und einfacher zu gestalten, gibt CommVault ein globales OEM-Abkommen mit NetApp bekannt. NetApp wird Elemente der Software "Simpana 9" von CommVault in die "NetApp SnapShot" und Replikations-Technologie integrieren, die zur "NetApp SnapProtection"-Marke zählen.
Die "NetApp SnapProtect"-Software, die auf einer OEM-Version der Simpana Software und einer engen Integration von "NetApp SnapVault und SnapMirror"-Software beruht, ermöglicht Unternehmensdaten in den gesamten Speicherschichten zu verwalten, zu schützen und darauf zuzugreifen.
Im Rahmen dieser erweiterten Partnerschaft bietet NetApp eine Einbindung der Simpana Snapshot-Kopien, Replikation und Tape-Management-Software in die SnapProtect Software, die pro Conroller lizensiert ist. Die SnapProtect Software ist speziell auf Kunden abgestimmt, welche die NetApp Snapshot-Technologie mit Tape-Replikation in einer einzigen Backup-Lösung kombinieren wollen, um so die Datensicherung zu beschleunigen und vereinfachen.
Simpana-Kunden profitieren ebenfalls von dieser Ankündigung. Dank der verbesserten Integration und Verwaltung der NetApp Snapshot-Technologien mit Simpana werden Backup und Recovery Prozesse weiter beschleunigt und vereinfacht.
Alte Ansätze zur Datensicherung in Unternehmen haben Schwächen und können ein hohes Risiko unterbrochener Geschäftsabläufe und explodierender Kosten in sich bergen. Nach Angaben von Lauren Whitehouse, Senior Analyst Enterprise Strategy Group, bezeichnen mehr als ein Drittel (38 Prozent) der Teilnehmer einer ESG-Umfrage die Optimierung von Backup und Recovery bei virtuellen Maschinen als zentraler Schwerpunkt. Virtualisierte Umgebungen werden verstärkt eingesetzt. Deshalb werden Schwachstellen von Backup- und Recovery-Technologien, die hierfür nicht optimiert sind, immer offensichtlicher.
Unternehmen stehen heute großen Herausforderungen gegenüber, da Rechenzentren vermehrt zu modernen, virtualisierten Architekturen umgewandelt werden. Dies bedeutet wachsende Komplexität des Datenspeicherns, rasantes Ansteigen der Menge an Informationen und der regulatorischen Anforderungen sowie Zunahme der Zahl mobiler Mitarbeiter.
Viele Kunden benötigen wirksamen Schutz ihrer großen Datenmengen und können sich Ausfallzeiten der Anwendungen nicht leisten. Ihnen bieten die Integration von CommVault mit NetApp sowie der einzigartige Ansatz der Simpana Software einen einfachen Weg um Snapshots zu katalogisieren, zu planen und zu steuern. So ist die schnelle Wiederherstellung Applikations-konsistenter Snapshots möglich.
Simpana Software verwaltet nicht nur den Ablauf und das Verschieben persistenter Hardware Snapshots. Darüber hinaus indexiert sie jeden Snapshot, um Intelligenz zu bieten, selbst wenn diese auf wechselnde NetApp Speicher oder auf Band kopiert werden.
Bisher hatten Kunden nur wenig Wissen über die Daten innerhalb eines Snapshots und mussten sich auf kompliziertes Scripting stützen, um Daten von einem Snapshot auf Tape zu verschieben. Dank der Applikations-bewußten Snapshot-Kopien auf Basis der NetApp Replikation Technologie, können Nutzer große Datenmengen, wie sie beispielsweise von VMware erstellt werden, nun nahtlos und effizient schützen. (CommVault: ra)

Meldungen: Channel-News

Wichtige Funktionen zur Bedrohungsabwehr

Alcatel-Lucent Enterprise ist neue Herstellerpartnerin von sysob. Das renommierte Unternehmen mit mehr als 830.000 Kunden weltweit liefert mit seinen Netzwerkprodukten maßgeschneiderte Lösungen für Unternehmen jeder Größe und Branche. Mit den Angeboten von Alcatel-Lucent Enterprise erhalten Fachhändler und Systemhauspartner branchenspezifische Netzwerklösungen, die Benutzerfreundlichkeit, enorme Effektivität sowie hohe Schnelligkeit bieten. Die OmniAccess Stellar WLAN-Lösung, OmniSwitches sowie Produkte zum Netzwerkmanagement sind ab sofort im sysob Portfolio verfügbar.

Besserer Schutz vor DDoS-Attacken

Netscout Systems baut ihre Zusammenarbeit mit Cisco aus und nimmt am "Cisco SolutionsPlus Program" teil. Im Rahmen dieses Programms können Kunden von Cisco nun die Netscout-Lösungen "Arbor Sightline" und "Arbor Threat Mitigation System" (TMS) direkt über Cisco beziehen. Die Arbor Sightline-Lösung bietet umfassende Transparenz im Netzwerk, sowie Erkennungs- und Analysefunktionen, um Attacken, die die Verfügbarkeit von Services bedrohen, zuverlässig identifizieren und blockieren zu können. Arbor Sightline analysiert Telemetriedaten des Traffics von Routern, Switches und anderen Netzwerkelementen innerhalb der Infrastruktur. Diese Rohdaten werden in praxisgerechte Ergebnisse umgewandelt, anhand derer Attacken, die die Verfügbarkeit von Services bedrohen, zuverlässig identifiziert und blockiert werden können. Arbor TMS lässt sich nahtlos in Arbors Sightline’s netzwerkweite Erkennung und Orchestrierung von Abwehrmechanismen integrieren, um den für DDoS-Attacken verwendeten Traffic präzise zu entfernen, ohne wichtige Netzwerkservices zu beeinflussen.

Unterstützung für erweiterte Sicherheitsebenen

Die "GravityZone MSP"-Sicherheitssuite von Bitdefender ist ab sofort in "Datto RMM" integriert. Datto RMM ist eine intuitive und skalierbare, Cloud-basierte Remote Monitoring & Management (RMM)-Plattform für Managed Service Provider. Diese Integration ermöglicht es MSPs, Bitdefender Antivirus, Anti-Malware sowie hochentwickelten, mehrschichtigen Endpunkt-Schutz über ein einheitliches, Betriebssystem-agnostisches Kit automatisiert zu installieren und schneller zu verwalten. Durch die ab sofort verfügbare Integration können MSPs, die Datto RMM verwenden, mit minimalem Konfigurationsaufwand die wichtigsten Sicherheitsebenen wie Antimalware, Inhaltskontrolle, E-Mail-Sicherheit und Patch-Management sowie fortschrittliche Technologien wie anpassbares Machine Learning, Sandboxing und EDR von Bitdefender auf den Geräten der Kunden installieren. Mit der umfassenden, mehrschichtigen Sicherheit von Bitdefender können MSPs aktuelle Ransomware-Attacken, unbekannte Bedrohungen, dateilose und sogar gezielte Angriffe abwehren, erkennen und auf diese reagieren.

Security-Channel weiter stärken und ausbauen

Infinigate und Kaspersky haben einen Distributionsvertrag für Deutschland und Österreich unterschrieben. Ab Januar 2020 profitieren beide Unternehmen von dieser neuen Partnerschaft. Infinigate baut dazu dedizierte Vertriebs- und Marketingressourcen auf und wird Partner durch Serviceangebote aus Business Development, Professional Services und Support unterstützen. Peter Neumeier, Head of Channel Germany bei Kaspersky, freut sich über die Zusammenarbeit: "Der Ausbau unserer Partnerlandschaft in Deutschland und Österreich ist ein wichtiges Ziel für uns. Unser Portfolio umfasst Lösungen für ein breites Kundenspektrum. Wir kennen die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen und haben speziell für sie Lösungen entwickelt, die einfach zu verwalten sind und effektiven Schutz bieten. Wir decken zudem natürlich auch alle Cybersicherheitsanforderungen großer Unternehmen mit unserer vollständigen Unternehmensplattform ab. Infinigate verfügt über etablierte Partnerzugänge im IT-Security-Channel und entsprechende Services, um uns dabei substanziell zu unterstützen. Wir sind überzeugt davon, mit Infinigate die Position von Kaspersky im spezialisierten Security-Channel weiter zu stärken und auszubauen."

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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