Prognosen 2015: Thema Cybersicherheit


Zukunft der Mobile Security-Branche: Steigende Malware-Fälle sowie Datenschutzbedenken
Während kein Gerät vor Angriffen gefeit ist, werden einige häufiger zu Zielscheiben als andere - Durch die dominante Marktstellung von iOS, sind auch dort kriminelle Angriffe häufiger geworden

(23.01.15) Lookout hat Prognosen für 2015 zusammengestellt, wie die Zukunft der Mobile Security-Branche aussehen wird. Das Jahr 2015 wird ein wichtiges Jahr für die Mobiltechnologie. Die Bedenken beim Thema Datenschutz werden wachsen, ebenso wie Malware und Angriffe auf iOS-Geräte. Die Welt wird anders über Sicherheit und die Technologie dahinter denken. Kevin Mahaffey, Mitbegründer und Chief Technology Officer, Lookout, stellte heraus:

Es wird keine eigene Technologiebranche mehr geben
Früher herrschte eine Kluft zwischen den Technologiefirmen, wie Facebook, Google, Yahoo oder Oracle, und allen anderen Wirtschaftsunternehmen. Ein Taxi rufen, ein Hotel buchen, einen Film sehen, Musik hören oder ein Auto kaufen: all das sind Beispiele dafür, wie die Technologie heute Industriezweige verändert. Entweder entwickeln sich bereits bestehende Firmen zu Technologieunternehmen oder ihre Existenz wird von Innovationen infrage gestellt. Durch die zunehmende digitale Oberfläche werden Sicherheit und Datenschutz immer wichtiger.

Cyber-Kriminalität wird zur Kriminalität
In der Vergangenheit wurden selten Verbrechen mit Hilfe von Computern verübt, so dass sie gesondert als "Cyber-Verbrechen" bezeichnet wurden. Heutzutage fallen beinahe wöchentlich bekannte Organisationen Hacker-Angriffen zum Opfer. Infolgedessen sind Millionen von Verbrauchern von Identitätsdiebstahl und Finanzbetrug bedroht, ganz gleich ob über PC oder Smartphone. Der Wandel hin zur Online-Kriminalität birgt Fluch und Segen zugleich. Fluch deshalb, weil Gesetzesverstöße im Internet viel schwerwiegender sein können. Segen, weil es neue Hilfsmittel, wie z. B. proaktive Schutzmaßnahmen gibt, um Delikten vorzubeugen und Täter zu ergreifen.

iOS-Angriffe nehmen zu
Während kein Gerät vor Angriffen gefeit ist, werden einige häufiger zu Zielscheiben als andere. Durch die dominante Marktstellung von iOS, sind auch dort kriminelle Angriffe häufiger geworden. So überwacht die im November 2014 entdeckte Malware WireLurker alle iOS-Geräte, die über USB an einen infizierten OS X Computer angeschlossen sind. Sie installiert schädliche Dritt- Anwendungen auf dem Gerät, selbst wenn es nicht gehackt wurde. Dadurch sind alle iOS-Geräte gefährdet. Während iOS weltweit auf dem Vormarsch ist, werden sich immer mehr Angreifer auf iOS-Durchschnittsnutzer fokussieren.

Proaktive statt reaktive Schutzmaßnahmen
Angriffe auf bekannte Firmen sind zur Norm geworden. Die derzeitigen Sicherheitsstandards reichen bei den meisten Unternehmen nicht mehr aus. Antiviren-Programme versuchen, Angriffsstrategien zu ermitteln, die in der Vergangenheit bereits getätigt wurden. Durch geringfügige Veränderungen am Code können Angreifer die Signaturen jedoch umgehen. "Early-Adopter -Sicherheitsverantwortliche haben damit begonnen, Angriffe auf ihre internen Netzwerke mit Hilfe größerer Datensätze und maschineller Intelligenz vorherzusagen. In den kommenden zwei Jahren werden proaktive Schutzmaßnahmen auch im Mobil- und Cloud-Bereich Anwendung finden.

Vorab installierte Malware nimmt zu
Mit der anhaltenden Schwemme günstiger Android-Handys auf den Weltmärkten, werden Angreifer verstärkt die Lieferketten anvisieren, um Malware auf Geräten vorab zu installieren. Im vergangenen Jahr konnte Lookout zwei derartige Malware-Familien identifizieren: DeathRing und Mouabad. Die Malware ist Teil der Systempartition eines Geräts, die Nutzer nicht löschen können. Lieferketten-Probleme sind besonders für Unternehmen besorgniserregend, weil Mitarbeiter eigene bereits gehackte Geräte an den Arbeitsplatz mitbringen und damit das empfindliche Unternehmensnetzwerk gefährden können.

Verwundbare Apps werden problematischer als verwundbare Betriebssysteme
Seit Januar 2014 gehen Menschen häufiger über mobile Apps online als über den Internetbrowser auf Desktop-Computern. Mobile Betriebssysteme sind in den vergangenen Jahren immer sicherer geworden, doch durch Apps wächst die Angriffsoberfläche. Während Entwickler immer schneller Apps produzieren, um Konkurrenten auszustechen, lassen sie Sicherheits- und Datenschutzaspekte oftmals außer Acht. Apps können Schwachstellen enthalten, die Daten gefährden und für einen netzwerkbasierten Angreifer eine Lücke schaffen, um auf einem Gerät einen willkürlichen Code auszuführen. Bei einer kürzlich entdeckten Android-Sicherheitslücke (nicht sicherer Gebrauch von addJavascriptInterface), zählte Lookout über 90.000 verwundbare Apps. Patch-Zyklen bei Betriebssystemen bleiben zwar weiterhin ein Problem, die Zahlen sind, an den unendlich vielen mobilen Apps gemessen, jedoch relativ überschaubar."

John Hering, Mitbegründer und Executive Chairman, Lookout, zum Thema "Datenschutz in Verantwortung der Unternehmen":
"Private Smartphones werden zur Arbeit mitgebracht, Firmengeräte privat genutzt. Dadurch stehen Unternehmen vor immer schwierigeren Herausforderungen, wenn sie die Privatsphäre des Einzelnen respektieren und gleichzeitig ihr Unternehmen vor Angreifern schützen wollen. Mitarbeiter wollen die Kontrolle über das Gerät behalten. Dabei haben es multinationale Unternehmen besonders schwer, weil in jedem Land eigene Regelungen gelten und die Erwartungen im Hinblick auf Datenschutz sich unterscheiden.

Internet der Dinge wird keine große Rolle für Cyberkriminelle spielen
Das Internet der Dinge (IoT) und tragbare Geräte sind noch nicht kommerziell genug, um ins Visier der Cyber-Kriminellen zu geraten auch nicht in den nächsten drei bis fünf Jahren. Heutzutage konzentrieren sich Cyber-Kriminelle vor allem auf das, was das meiste Geld einbringt: PCs und zunehmend auch Mobilgeräte. Es werden noch viele Generationen von tragbaren und IoT-Geräten auf den Markt kommen müssen, bis eine kritische Masse erreicht ist." (Lookout: ra)

Lookout Mobile Security: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Hintergrund

Lockbit: Dienstleister im Cybercrime-Umfeld

Als im Februar dieses Jahres die Meldung über die erfolgreiche Zerschlagung der Lockbit Ransomware-Gruppe um die Welt ging, schien es, als wäre den internationalen Ermittlungsbehörden ein entscheidender Schlag gegen die Cyberkriminalität gelungen.

Die zwei wichtigsten Trends der IT-Security

Künstliche Intelligenz (KI) ist fraglos der derzeit wichtigste Trend in der IT, der auch in der IT-Security in vielen Bereichen längst zum Einsatz kommt. Leider auch auf der Seite der Cyberkriminellen. Denn diese sind wie so oft Vorreiter neuer Technologien und begannen im vergangenen Jahr sofort damit, die neu verfügbaren LLMs (Large Language Models), wie etwa ChatGPT, für ihre Zwecke zu nutzen.

Biometrie setzt ihren beeindruckenden Aufstieg fort

HID veröffentlichte ihren State of the Security Industry Report. Für diesen Bericht wurden weltweit 2.600 Partner aus der Industrie, Endanwender sowie Sicherheits- und IT-Experten aus insgesamt elf Branchen befragt. Der Report beleuchtet die grundlegenden Herausforderungen von Innovationen und den zugrundeliegenden Technologien und hilft den Experten, diese proaktiv anzugehen. Die diesjährige Umfrage, die im Herbst 2023 durchgeführt wurde, hat sechs Handlungsfelder identifiziert: Mit der zunehmenden Verbreitung mobiler Geräte nimmt auch deren Nutzung zur Unterstützung von Identitäten weiter zu. Innerhalb der nächsten fünf Jahre werden nach Einschätzung der befragten Endanwender fast 80 Prozent der Unternehmen mobile IDs einsetzen. Noch optimistischer sind die Industriepartner – sie gehen davon aus, dass 94 Prozent ihrer Kunden mobile IDs nutzen werden.

Drohendes TikTok-Verbot in den USA

Am 13. März 2024 kam das US-Repräsentantenhaus zusammen und verabschiedete einen Gesetzesentwurf, der den chinesischen Eigentümer von TikTok – ByteDance – per Gesetz dazu zwingen soll, die Videoplattform zu verkaufen. Jetzt geht der Entwurf an den US-Senat. Adam Marrè, Chief Information Security Officer bei Arctic Wolf und ehemaliger FBI Special Agent und Cyber Investigator, ordnet die Entwicklungen rund um TikTok und ihre möglichen Konsequenzen für die globale Internetwirtschaft ein.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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