Verschlüsselte E-Mail-Kommunikation schützt Daten

Sichere E-Mail für Lehrer: mailbox.org schließt 5-Jahres-Vertrag mit Bildungsministerium Thüringen

Rund 22.000 Lehrer erhalten ein sicheres E-Mail-Postfach nach deutschem Datenschutzrecht



mailbox.org hat das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport als Kunden gewonnen. Der E-Mail-Spezialist mailbox.org erfüllte bezüglich Datensicherheit, Verschlüsselungstechnologie und Bedienerfreundlichkeit alle Pflichtanforderungen des Ministeriums und konnte sich mit seinem Angebot erfolgreich durchsetzen. Rund 22.000 Lehrkräfte des Landes erhalten für ihre dienstliche E-Mail-Kommunikation ab sofort eine Lösung, mit der sie mühelos verschlüsselte E-Mails und Dateianhänge austauschen sowie Aufgaben verwalten und Termine koordinieren können. Sie werden in die Lage versetzt, für die tägliche Bildungsarbeit benötigte Texte, Tabellen und Präsentationen sehr einfach mit Kollegen, Eltern und Schülern zu teilen – alles im Einklang mit dem strengen deutschen Datenschutzrecht.

Die Lehrer profitieren zudem von einer auf Wunsch automatisch verschlüsselten E-Mail-Inbox und können eingehende Nachrichten damit sicher vor unberechtigten Fremdzugriffen schützen. mailbox.org wurde über offene Schnittstellen direkt in das Thüringer Schulportal integriert und kann von berechtigten Administratoren komplett eigenständig verwaltet werden. Dies erfolgt im Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien.

"Wir waren auf der Suche nach einer professionellen Cloud-Lösung, mit der unsere Lehrer sicher und möglichst einfach mit Schülern sowie Eltern kommunizieren können. Sicherheit, Datenschutz sowie leichte Bedienbarkeit hatten dabei höchste Priorität", unterstreicht Thüringens Bildungsminister Helmut Holter.

"Bei der auch im Schulalltag weit verbreiteten Nutzung von Diensten wie Office 365, Gmail oder WhatsApp können sich Eltern und Lehrer nie sicher sein, ob persönliche Daten von Schülern nicht in die falschen Hände gelangen oder gewinnbringend verkauft werden können", sagt Peer Heinlein, Gründer und Geschäftsführer von mailbox.org. "Wir freuen uns, dass das Thüringer Bildungsministerium diese Gefahr erkannt hat und seinen Lehrern eine sichere Kommunikationsplattform zur Verfügung stellt, die die Privatsphäre beim Austausch mit Schülern und Eltern schützen kann."

Datenschutz und Sicherheit haben höchste Priorität

Das Cloud-Office von mailbox.org unterscheidet sich in Sachen Datenschutz und -sicherheit signifikant von Lösungen von Microsoft und Google: Der Anbieter führt keinerlei Auswertung von Nutzerdaten durch, gibt diese nicht an Dritte weiter und arbeitet datensparsam: Es werden nur persönliche Informationen erhoben, die zur Vertragserfüllung notwendig sind oder freiwillig eingegeben werden. Daten wie E-Mails, Kontakte, Dateien und Zahlungsinformationen speichert mailbox.org in Deutschland, wo sie rechtlich von einem der weltweit strengsten Datenschutzgesetze geschützt werden. Zudem behält das Bildungsministerium zu jeder Zeit die volle Kontrolle über die digitalen Identitäten seiner Mitarbeiter: Administratoren können die zugehörigen Accounts zentral verwalten, E-Mail-Adressen und Domains hinzufügen oder entfernen, verschiedene Einstellungen vornehmen sowie Nutzergruppen mit unterschiedlichen Zugriffsberechtigungen bereitstellen.

Cloud-Technologie aus Deutschland

Das Cloud-Office von mailbox.org basiert auf der in Deutschland entwickelten Open-Source-Software "OX App Suite" von Open-Xchange. Ganz gleich ob Windows, MacOS, Linux, Android oder iOS: mailbox.org benötigt nur einen Browser als Benutzeroberfläche und steht damit jederzeit und überall auf PC, Laptop, Tablet oder Smartphone zur Verfügung. Darüber hinaus können die Anwender auch verschiedene Clients für E-Mail, Kontakte und Kalender auf PCs, Notebooks und Smartphones nutzen und diese via ActiveSync, CalDav oder CardDAV mit mailbox.org synchronisieren. (Heinlein Support: ra)

eingetragen: 04.02.20
Newsletterlauf: 14.04.20

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Drohendes TikTok-Verbot in den USA

Am 13. März 2024 kam das US-Repräsentantenhaus zusammen und verabschiedete einen Gesetzesentwurf, der den chinesischen Eigentümer von TikTok – ByteDance – per Gesetz dazu zwingen soll, die Videoplattform zu verkaufen. Jetzt geht der Entwurf an den US-Senat. Adam Marrè, Chief Information Security Officer bei Arctic Wolf und ehemaliger FBI Special Agent und Cyber Investigator, ordnet die Entwicklungen rund um TikTok und ihre möglichen Konsequenzen für die globale Internetwirtschaft ein.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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