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Kommentare & Meinungen


Im Überblick

"Eine neue Safe-Harbor-Regelung wird schwierig"

Auch wenn es erste große Internetfirmen gibt, die abwiegeln: Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs hat ein schweres Erdbeben ausgelöst. Schließlich hat das Gericht den Beschluss der EU-Kommission aus dem Jahr 2000, die von den USA vorgelegte Safe-Harbor-Regelung ("safe harbor scheme") als mit europäischen Datenschutzstandards vereinbar anzusehen, für ungültig erklärt. Die Schockwellen dieses Erdbebens werden uns zwar erst nach und nach treffen, dafür aber umso heftiger. Denn die in der Urteilsbegründung angesprochenen Grundrechte sind nicht verhandelbar. Wenn sich also in den USA nichts Grundsätzliches ändert, dürfte es für die EU-Kommission schwierig bis unmöglich werden, eine neue, rechtssichere Safe-Harbor-Regelung oder sogar ein entsprechendes Abkommen mit den USA auszuhandeln.


Im Überblick

"Finger weg von Sperrregistern"

Im Kampf gegen Handydiebstähle wollen die Innenminister der Länder laut Beschlussvorlage der Innenministerkonferenz Möglichkeiten prüfen, eine Nutzung gestohlener Mobilfunktelefone zu unterbinden und damit den Diebstahl uninteressant zu machen. Der Innensenator des Bundeslandes Bremen, Ulrich Mäurer (SPD), schlägt dafür die Einführung eines Sperrregisters für Mobiltelefone, Smartphones und Tablets vor. Darauf wies die Piratenpartei hin.


Inhalte


17.01.18 - Auch Phishing-Seiten haben begonnen, kostenloses SSL zu verwenden, um vertrauenswürdiger zu wirken

23.01.18 - Eine moderne IT-Sicherheitslösung sollte mehr können als nur die verschiedenen Angriffsvektoren minimieren wie zum Beispiels Exploits unterbinden

29.01.18 - Ein wichtiger Aspekt erfolgreicher Digitalisierung ist, dass IT Sicherheitsvorgaben nicht der vom Business geforderten Geschwindigkeit zum Opfer fallen dürfen

30.01.18 - CPU-Schwachstellen können große Auswirkungen haben

31.01.18 - Sophos registriert starken Anstieg des heimlichen Schürfens von Kryptowährungen auf Rechnern ahnungsloser Webseitenbesucher

31.01.18 - eco: Neue Überwachungspläne gefährden Vertrauen in digitale Dienste und schwächen IT-Sicherheit

14.02.18 - Tickende Zeitbomben namens Meltdown und Spectre

29.03.18 - WannaMine: Von "steten Tropfen" und "hohlen Steinen"

06.04.18 - Spectre trifft direkt auf die grundlegende Hardware, auf der alles läuft, so dass jeder sein Risiko neu messen und quantifizieren muss

06.04.18 - Meltdown und Spectre: Bug oder Hintertür? IT-Sicherheitsexperte ist skeptisch

10.04.18 - Staatliches Hacking macht alle Geräte unsicher

12.04.18 - Im Bereich Cybersicherheit hat der Mangel an geeigneten Fachkräften angesichts der aktuellen Bedrohungslage aber besonders weitreichende Auswirkungen

13.04.18 - Zugriffsrechte müssen nach dem "Need-to-know"-Prinzip durchgesetzt werden

13.04.18 - Die Cyberattacke auf die Deutsche Bundesregierung hat erneut gezeigt, wie gefährlich Cyberattacken bereits geworden sind

17.04.18 - Deutsche Unternehmen horten Bitcoin als schnelles Lösegeld für Ransomware-Attacken

24.04.18 - Andreas Baumhof: "Orte, an denen viel Geld bewegt wird, ziehen Kriminelle geradezu magnetisch an"

08.05.18 - Typische Authentifizierungsprozesse sind zudem an vielen Stellen fehlbar

01.06.18 - 2018: Das Jahr, in dem das IoT sicher wird?

22.06.18 - Gute Sicherheitslösungen brauchen keine Compliance-Argumentation

25.06.18 - Ransomware der Dinge: Das IoT-Gerät als Geisel

02.07.18 - Das Hauptrisiko, das wir bei Großveranstaltungen sehen, ist die finanziell motivierte Cyberkriminalität

04.07.18 - Die Fußballweltmeisterschaft für eine Spam-Kampagne genutzt_ Die Phishing-E-Mail hat in den ersten sieben Tagen über 26.000 Verbraucher erreicht

06.07.18 - Was hat zu dem rasanten Anstieg bei der Verbreitung von Bankentrojanern geführt?

19.07.18 - Wann ist "sicher" wirklich sicher? IT-Sicherheitsexperte Christian Heutger kritisiert Praxis vieler Browser-Entwickler

25.07.18 - Wie sich Unternehmen vor einer neuen Angriffsmethode schützen können

27.07.18 - Fünf Jahre nach dem NSA-Leak: Was haben wir gelernt?

30.07.18 - LogRhythm kommentiert: BSI warnt vor Cyberattacken auf kritische Infrastruktur in Deutschland

10.08.18 - Von der Sensibilisierung zur echten Alarmbereitschaft: Ein entscheidender Faktor für die Cybersicherheit

10.09.18 - Identitätsdiebstahl in der Telekommunikation: Ein leichtes Ziel für Betrüger?

11.09.18 - Sicherheitsvorfall bei WhatsApp untergräbt das Vertrauen im Internet

19.10.18 - Richtigstellung: Nicht die Fax-Technologie ist per se unsicher: Die zu diesem Thema kursierenden Gerüchte sind falsch

15.11.18 - Weiterhin hohes Gefährdungspotential durch Ransomware

28.11.18 - Die Komplexität der Multi-Cloud erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Unternehmen Anwendungen und Dienste von Drittanbietern nutzen, die Schwachstellen aufweisen können

29.11.18 - Taavi Kotka fordert von Regierungen neues Selbstverständnis als digitale Dienstleister

10.12.18 - Hacker erbeuten Pläne von Atomanlagen Unternehmen müssen Privileged Account Management endlich ernst nehmen

21.12.18 - Anfang dieses Jahres hat das Weltwirtschaftsforum (WEF) Cyberattacken als eine der drei größten Risiken hinsichtlich ihrer Wahrscheinlichkeit eingestuft

15.01.19 - Leistungsfähige Sicherheitstechnologie: PSW Group plädiert für Einsatz der Public Key-Infrastruktur in Unternehmen

20.02.19 - BEC, Doxing & Verleumdung: Exponierte private Daten im Netz betreffen nicht nur Politiker und Prominente, sondern auch Schlüsselpersonen in Unternehmen

06.03.19 - Große Firmen und Konzerne verfügen über eine Menge mehr an Ressourcen um

11.03.19 - Im kommenden Jahr werden die Themen "mangelnde Qualifikation" und "Fachkräftemangel" in der Cybersicherheit noch mehr als bereits jetzt ins Bewusstsein rücken

26.03.19 - Millionen von Account-Daten stehen im Darknet zum Verkauf: Weitreichende Folgen sind zu befürchten

08.04.19 - Wie gefährlich ist der Talentmangel im Bereich Cybersecurity?

09.04.19 - Fast 60.000 Datenverstöße seit Inkrafttreten der DSGVO gemeldet

10.04.19 - Backdoors als Bestandteil von IT-Sicherheitslösungen?

25.04.19 - Trägheit bei IT-Security macht Microsoft-Office-Schwachstelle zum Einfallstor für Cyber-Angriffe

08.05.19 - IT-Sicherheitsgesetz 2.0 nimmt Unternehmen in die Pflicht

09.05.19 - Cybersecurity in Unternehmen: F-Secure fordert kontinuierliche Reaktion auf moderne Bedrohungen

10.05.19 - PSW Group begrüßt Googles Vorstoß im Kampf gegen Sicherheitslücke Spectre

21.05.19 - Akteure manipulieren erfolgreich DNS-Einträge auf Registrierungsebenen

04.06.19 - Herausforderung: Recruiting in der IT-Sicherheitsbranche

05.06.19 - Bitkom: "Deutschlands Netze müssen so sicher wie möglich sein"

17.07.19 - Cyberkriminelle sind ausnahmslos auf der Suche nach einer Sache: Daten

16.08.19 - Zahnloser Tiger mit großer Gefahr für die Privatsphäre

28.08.19 - Sprachassistenten: Offen, wie unbeteiligte Dritte und Minderjährige von der Datensammlung ausgeschlossen werden können

16.09.19 - Drucker im Unternehmen: IT-Security-Konzepte sollten zwingend einen gesamtheitlichen und mehrschichtigen Ansatz verfolgen

24.09.19 - GermanWiper: Die nächste Stufe der Skrupellosigkeit und was KMU dagegen tun können

28.10.19 - Haben Sie Webcams mit integrierten Sicherheitsfunktionen gekauft: Schmeißen Sie das Zeug besser in den Müll, meint Sam Curry, Chief Security Officer, Cybereason

27.11.19 - CIOs und CISOs müssen sich endlich eingestehen, dass sie mit herkömmlichen Sicherheitstechnologien nicht mehr weit kommen

09.12.19 - Staatlich geförderte Angriffe auf die Flugbranche

13.12.19 - Kommentar zum Urteil des OLG Köln: Neue Smartphones müssen nicht sicher sein

07.01.20 - Bedrohung von innen: Sogenannte Insider Threats werden nach wie vor zu wenig thematisiert

10.01.20 - Ziel ein eigenes Datenschutzgesetz mit den Regelungen zur elektronischen Patientenakte

27.01.20 - IT-Sicherheit bei Ärzten und Apotheken PSW Group kritisiert mangelhafte Verschlüsselung, Datenlecks und zu niedrige Hürden für Cyberangriffe

31.01.10 - Fehlkonfiguration in Telekom-Router leakt 30.000 Patientendaten

07.02.20 - Technische Umsetzung der DSGVO bislang noch mangelhaft

05.03.20 - Verschwindendes DNS: DoT und DoH, wobei ein Buchstabe den großen Unterschied macht

18.03.20 - Cyber-Attacken aus dem Iran nach der US Operation gegen General Soleimani?

19.03.20 - Im Zusammenhang mit den zunehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran, kommentiert Hardik Modi, Senior Director for Threat Intelligence, das Potenzial für Cyber-Angriffe

06.04.20 - Allianz-Studie enthüllt: Cybercrime Sicherheitsrisiko Nummer eins

09.04.20 - Laut aktueller Studie ist Cyber wichtigster Risikofaktor für Unternehmen

30.04.20 - Datenschutz: Die Einhaltung von Vorschriften wird oft als eine Art Checkliste betrachtet und kann offen für Interpretationen sein

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Meldungen: Kommentare und Meinungen

IT-Security muss Chefsache sein

Die Tochter des Versicherungskonzerns Allianz, AGCS (Allianz Global Corporate & Specialty) hat ihr neues "Risikobarometer" vor. Dieses erscheint zum neunten Mal in Folge – Grundlage ist eine Befragung unter mehr als 2.700 Risikoexperten aus über 100 Ländern bezüglich der wichtigsten Bedrohungen für Unternehmen. Die Studie zeigt, dass Cybervorfälle erstmals das wichtigste Geschäftsrisiko für Unternehmen weltweit darstellen. Weitere Gefahren sind Betriebsunterbrechungen und "rechtliche Veränderungen" – hier werden Zölle, Sanktionen, der Brexit und zunehmender Protektionismus als zentrale Anliegen für Betriebe genannt. Der Klimawandel erreicht erstmals Rang sieben weltweit und gehört unter anderem zu den drei größten Geschäftsrisiken in Australien, Hongkong und Indien.

Potenzial für Cyber-Angriffe durch den Iran

"Der Iran war in den letzten zehn Jahren in Sachen Cyber-Bedrohungen ziemlich prominent vertreten und ist oft als gesicherter oder mutmaßlicher Drahtzieher von Operationen, die ihren strategischen Zielen dienen, in Erscheinung getreten. Dies reichte von DDoS-Angriffen gegen Finanzinstitute über Spionage bis hin zu destruktiven (Wiper-)Angriffen. Wir und andere Mitglieder der Forschungsgemeinschaft haben ausführlich über die Entwicklung von Gruppen berichtet, von denen angenommen wird, dass sie mit verschiedenen Teilen des iranischen Regimes in Verbindung stehen.

Bedrohung durch iranische Cyberbedrohungsakteure

Der iranische Topgeneral Qasem Soleimani wurde durch Raketenbeschuss der USA getötet. Warum wir deshalb zukünftig noch mehr staatliche Cyberangriffe zu befürchten haben und weitere Folgen für die Sicherheit von kritischen Infrastrukturen, erklärt John Hultquist, Director of Intelligence Analysis, FireEye, im folgenden Statement.

Abbild der momentanen IoT-Sicherheit

Das Internet der Dinge ist Fluch und Segen zugleich: Während vernetzte Geräte unseren Alltag optimieren und Unternehmen neue lukrative Geschäftsmöglichkeiten eröffnen, sind die Auswirkungen der zunehmenden Vernetzung auf unsere physische und digitale Sicherheit weniger positiv. Tatsache ist: Im gleichen Maße, indem die Zahl von IoT-Geräten steigt, steigt auch das Risiko für Missbrauch, Datendiebstahl oder gefährlichen Manipulationen. Und dafür ist nicht einmal großes Hackergeschick vonnöten: Vielmehr reichen ein herkömmlicher Telekom-Router und eine einfache Fehlkonfiguration aus, um für einen schweren Datenschutzvorfall zu sorgen. So passiert jüngst in einer niedersächsischen Arztpraxis. Deren 30.000 sensible Patienten- und Mitarbeiterdaten waren über einen Windows-Server für jedermann im Internet frei zugänglich. Ein Supergau - nicht nur in Hinblick auf die EU-DSGVO.

Abzüge in der A-Note

Zum Ende eines Jahres ziehen viele Unternehmen Bilanz: Wo ließ sich ein besonders großer Erfolg verbuchen, wie ordnet sich der Status Quo gegenüber dem Vorjahr ein und welche Neuerungen und Verpflichtungen betreffen den eigenen Betrieb in der bevorstehenden Geschäftsperiode? Wer mit personenbezogenen Daten arbeitet, stand zum 25. Mai 2018 vor der Herausforderung, die damit verbundenen internen Prozesse neu auszurichten - oder immense Strafzahlungen zu riskieren. Ansporn genug, um sich zeitnah um die Umsetzung zu kümmern? Weit gefehlt, denn auch knapp anderthalb Jahre nach Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung - der wiederum eine zweijährige Übergangszeit voranging - wirft die Umsetzung der dort verankerten Richtlinien noch immer viele Fragen auf.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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