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Im Überblick

Zweifel an der Informationssicherheit

Fast die Hälfte (44 Prozent) der Unternehmen in Europa hält nichts von "Bring-your-own-Device" (BYOD) oder lässt es aus sicherheitstechnischen Gründen nicht zu. 29 Prozent beschränken BYOD auf das Top-Management, 22 Prozent erlauben absolut keine Firmendaten oder Informationen auf einem Privat-Gerät. 20 Prozent verfügen noch nicht mal über ein Regelwerk. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Oracle in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Quocirca durchgeführt hat. Für den "BYOD-Index Report" wurden 700 Manager aus Unternehmen aus verschiedenen Branchen, darunter Finanzdienstleister, das Gesundheitswesen, Medien & Kommunikation, der Handel und Versorgung in sieben Ländern/Regionen in Europa befragt.

Inhalte


23.09.19 - "Fortinet Threat Landscape Report": Angreifer tarnen sich immer besser

25.09.19 - Angreifer nutzen zunehmend alles, von Smart-Home-Sensoren über Smartphones, Router und sogar Apple-Software, um neue Angriffsmethoden zu entwickeln und zu nutzen

30.09.19 - Nach Einschätzung von Top-Entscheidern aus Politik und Wirtschaft haben die Gefahren erneut zugenommen

30.09.19 - Visual-Hacking-Experiment zeigt: Nur fünf Prozent geschäftlich genutzter Laptops sind mit Blickschutzfolie gesichert

02.10.19 - Bericht zur Analyse von 67 Milliarden zurückgewiesenen E-Mails

07.10.19 - "SIEM Productivity Study" des Ponemon-Instituts deckt Unzulänglichkeiten veralteter SIEM-Tools auf

16.10.19 - Cyber-Studie 2019: Risikobewusstsein deutscher Unternehmen wächst

18.10.19 - Jedes dritte kleine Unternehmen Opfer von Datenschutzverletzungen

21.10.19 - Neue Forbes-Studie: CISOs sagen, Angreifer seien Security-Verantwortlichen überlegen

22.10.19 - 56 Prozent der Incident Response Requests erfolgen nach spürbaren Folgen einer Cyberattacke

22.10.19 - Cyber-Kriminelle nutzen vermehrt Ausweichstrategien und Antianalysen

22.10.19 - Zwei Milliarden gestohlene Anmeldedaten im Darknet

23.10.19 - Thema digitale Zahlungsmethoden: 81 Prozent der Unternehmen bieten weiterhin Kauf auf Rechnung an

24.10.19 - Untersuchung: IoT rückt in den Fokus von Cyberkriminellen

28.10.19 - Studie: Bildungseinrichtungen häufiger Opfer von Cyberattacken als andere Branchen

28.10.19 - Studie zu Quantum Computing zeigt enorme Potenziale für Technologieführer: Quantensprung zur Marktreife

29.10.19 - Cybersecurity ist bei fast 50 Prozent der globalen Unternehmen Chefsache

30.10.19 - Studie: Beinahe ein Drittel der befragten Sicherheitsexperten bewerten die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO/GDPR) als ineffektiv

30.10.19 - 56 Prozent der Incident Response Requests erfolgen nach spürbaren Folgen einer Cyberattacke

31.10.19 - Gefährliche E-Mails: Deutsche Nutzer am häufigsten Empfänger schädlicher Mails

05.11.19 - Unternehmenslenker verschlafen das Thema IT-Resilienz

07.11.19 - Jeder sechste Deutsche ist nicht in der Lage, einen Router sicher einzurichten

11.11.19 - Neue Forbes-Studie: CISOs sagen, Angreifer seien Security-Verantwortlichen überlegen

12.11.19 - Sicherheitsrisiko Betriebssystem: 5 Prozent sind veraltet und erhalten keine Sicherheitsupdates mehr

13.11.19 - Report zeigt: 99 Prozent aller Cyberangriffe setzen auf den Menschen als Schwachstelle

14.11.19 - Studie zur IT in KMU: Modernisierung der IT stagniert, Bedarf an IT-Management nimmt zu

15.11.19 - "State of Cybersecurity Report": Die digitale Transformation treibt Unternehmen dazu, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu überdenken

18.11.19 - Studienergebnisse bestätigen gestiegene Bedrohung des Bildungssektors durch Cyber-Angriffe

19.11.19 - Black Hat-Umfrage venthüllt den beliebtesten Angriffspunkt der Hacker

20.11.19 - Doppelt so viele Attacken gegen Banking-Nutzer in Deutschland stationär wie mobil

21.11.19 - Blockchain-Umfrage: IT-Sicherheitsentscheider uneinig über Bedrohung durch Quantencomputing

21.11.19 - Studie deckt Lücke zwischen Datenschutzbedenken und tatsächlichem Verhalten auf

22.11.19 - Studie: Nur 35 Prozent der Unternehmen halten Cyber Security in den nächsten zwei Jahren für ein Topthema im Forderungsmanagement

25.11.19 - "Incident Preparedness and Response"-Report von Verizon zeigt, wie sich Unternehmen auf einen Cyberangriff vorbereiten

27.11.19 - Höhere Bereitschaft für Cybersecurity Best Practices bei Mitarbeitern über 30 Jahre

28.11.19 - Heidi Klum und Emilia Clarke sind Deutschlands "Most Dangerous Celebrities 2019"

28.11.19 - Studie: Unternehmen können steigende "Sicherheitsverschuldung" durch DevSecOps reduzieren

02.12.19 - Mehr als die Hälfte aller Unternehmen nutzen keine zentrale Sicherheitsüberwachung

03.12.19 - Studie: Unternehmen setzen IoT-Geräte Sicherheitsrisiken durch Cyberangriffe aus

03.12.19 - Studie zeigt: IT-Entscheidungsträger sehen das Quantenzeitalter als Gefahr für die Sicherheit vertraulicher Daten an

04.12.19 - Frauen im Bereich Cybersicherheit in fast jeder zweiten Firma unterrepräsentiert

04.12.19 - 85 Prozent der Führungskräfte sehen menschliche Schwächen als größte Gefahr für die Cybersicherheit ihrer Firma

05.12.19 - Risiko durch Cyberkriminalität in Deutschland steigt 60 Prozent sehen in den Strukturen ihres Unternehmens ein Hindernis für gute Cybersicherheit

06.12.19 - Rapid7: Deutsche Unternehmen unzureichend gegen Cyber-Attacken geschützt

06.12.19 - Social Robots: Kaspersky-Experiment zeigt blindes Vertrauen und Sicherheitsrisiken

09.12.19 - Globale Umfrage offenbart Bedeutung und Auswirkungen von "Pass the Hash"-Angriffen sowie die diesbezügliche Verunsicherung und hebt den Bedarf an Best Practices beim Privileged Access und Active Directory Management hervor

10.12.19 - Vier von zehn ICS-Computern sind Cyberbedrohungen ausgesetzt

10.12.19 - Studie: IoT-Bedrohung durch Thingbots steigt weiter

12.12.19 - 50 Jahre Internet: Studie zeigt den Stand deutscher Unternehmen

12.12.19 - Deutsche Unternehmen schaffen manuelle Netzwerk-Prozesse ab

13.12.19 - Ivanti-Studie: Drei von fünf Unternehmen noch nicht auf Windows 10 migriert

18.12.19 - Studie belegt, dass CISO, die bereits einen schweren Breach erlitten und überstanden haben, erfolgreicher sind

19.12.19 - Studie: Endpoint Security bringt nichts, wenn der Mensch das größte Sicherheitsrisiko bleibt

19.12.19 - Studie zu VoIP in Deutschland: Für Schwaben steht die Kostenersparnis an erster Stelle

09.01.20 - 307 Millionen Euro Kosten durch Datenschutzverletzungen hätten für lediglich 11.122 Euro wahrscheinlich vermieden werden können

10.01.20 - Mehrheit der Unternehmen geht davon aus, dass Cyber-Bedrohungen im Jahr 2020 zunehmen werden

13.01.20 - Umfrage: Unternehmen unterschätzen die Gefahren der Schatten-IT

15.01.20 - Stresslevel in der IT-Sicherheit steigt und Work-Life-Balance gerät ins Ungleichgewicht

16.01.20 - Studie zeigt: Ineffektive Cybersicherheit bedeutet mehr Überstunden für Geschäftsführung als für Security-Manager

17.01.20 - Umfrage: Sicherheitsfachleute gehen davon aus, dass Verbraucher sich der Sicherheitsrisiken an Black Friday und Cyber Monday weitgehend nicht bewusst sind

22.02.20 - Bundeskriminalamt stellt Bundeslagebild für 2018 vor

22.02.20 - Studie: Drei von fünf Unternehmen noch nicht auf Windows 10 migriert

22.02.20 - Studie: Wie viel Cybersecurity ist wirklich nötig?

27.01.20 - Studie: Zögerliche Prozessautomatisierung gefährdet die Netzwerksicherheit

30.01.20 - CISO-Expertise bei Entscheidern gefragt, Security-Budget wird dennoch vernachlässigt

31.01.20 - Umfrage: Dreiviertel der Deutschen fallen leicht auf gefälschte Webseiten herein

06.02.20 - Gefährlicher Trend: Ransomware-Angriffe auf städtische Einrichtungen in 2019 um 60 Prozent gestiegen

10.02.20 - Lücke zwischen Zuversicht von Unternehmen, sich von einem Ransomware-Angriff erholen zu können, und tatsächlicher Fähigkeit, Daten wiederherstellen zu können

12.02.20 - Cybereason Nocturnus-Team entlarvt weitreichende Hacker-Angriffe, die sich gegen Finanzdienstleister in den Vereinigten Staaten und Europa richten

12.02.20 - Jingle Bots stören Betrieb von E-Commerce-Websites

21.02.20 - PKI-Umfrage 2019: Warum entscheiden Unternehmen sich in erster Linie für PKI-basierte Technologien?

21.02.20 - Deutsche Sicherheits- und Ermittlungsindustrie wächst auf 9,2 Milliarden Umsatz - Deutschland wichtiger Markt mit 6.000 Unternehmen und 180.000 Mitarbeitern

28.02.20 - Ein Drittel der Computer, die biometrische Daten verarbeiten, wird attackiert

28.02.20 - Ein Drittel der Computer, die biometrische Daten verarbeiten, wird attackiert

03.03.20 - Automatische Tests wichtigster Faktor für schnellere Innovationen

03.03.20 - Trendstudie zur Digitalisierung:Digitalisierung: Datenschutz und IT-Sicherheit sind größte Hürden

04.03.20 - DSGVO-Konformitätsquote bleibt nach neuen Untersuchungen niedrig

05.03.30 - Unternehmen riskieren Datenpannen und mangelnde Produktivität durch minderwertige mobile Integration für geschäftskritische Vorgänge

09.03.20 - 72 Prozent der Führungskräfte in Cybersicherheitsbudgets involviert und geben dabei mehr aus

10.03.20 - Störung der Betriebsabläufe von Unternehmen als Hauptziel für Hacker

11.03.20 - Radware-Report 2019/20: Cyberangriffe von Nationalstaaten nehmen zu

13.03.20 - Verschmelzung von IT und OT stellt Unternehmen vor Security-Herausforderungen

13.03.20 - 89 Prozent der Unternehmen sind mit der Sicherung externer Zugriffe unzufrieden

13.03.20 - Zwei Drittel der Unternehmen wollen ihre Investitionen in IT-Sicherheit steigern – mehr als in jeden anderen Bereich

17.03.20 - Siegeszug der IoT-Netzwerke, wachsende Menge vertraulicher Daten und verstärkte Regularien befeuern den Trend

20.03.20 - Studie zeigt beunruhigenden Stand der Windows-10-Migration

26.03.20 - CIO-Studie: Druck auf IT-Verantwortliche steigt weltweit

02.04.20 - Fast die Hälfte aller Deutschen will digitales Nutzungsverhalten ändern

07.04.20 - Bedenken bei Datenschutz und IT-Sicherheit sind größtes Hindernis für Internet of Things

09.04.20 - Report 2019/20: Cyberangriffe von Nationalstaaten nehmen zu

17.04.20 - Verschmelzung von IT und OT stellt Unternehmen vor Security-Herausforderungen

21.04.20 - Aktueller Studie zufolge planen 72 Prozent von Unternehmen 2020 die Einführung von Zero Trust, doch fast 50 Prozent der Sicherheitsteams fehlen die nötigen Kenntnisse

22.04.20 - Shadow-IoT-Geräte bedrohen Unternehmensnetzwerke

22.04.20 - Mehr als 60 Prozent aller Insider-Bedrohungen sind das Ergebnis fahrlässigen Verhaltens von Mitarbeitern oder Auftragnehmern

27.04.20 - Studie: Trotz steigender Kosten – Das Schließen von Lücken bei der Datensicherheit dauert immer noch Wochen

28.04.20 - Studie: Knapp 80 Prozent der Unternehmen speichern sensible Daten in der Public Cloud

30.04.20 - "Account Check"-Funktion zeigt: 85 Prozent der Mailadressen durch Datenschutzpannen online verfügbar

04.05.20 - Report zeigt gefährliche Wissenslücken im Bereich IT-Sicherheit – bei gleichzeitig steigendem Bedrohungspotenzial

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Meldungen: Studien

Datenverlust und fehlende Sicherheitsmaßnahmen

McAfee veröffentlichte eine neue Studie mit dem Titel "Enterprise Supernova: The Data Dispersion Cloud Adoption and Risk Report". Die Studie gibt einen Einblick darüber, wie sich Daten innerhalb der Cloud und auf mobilen Endgeräten verteilen. Der Fokus lag hierbei auf der Herausarbeitung von Sicherheitsrisiken in der IT-Landschaft von Unternehmen. Um einen umfangreichen Überblick über die vorherrschende Datenzerstreuung in der Cloud zu erhalten, wurden für die Studie 1.000 Unternehmen aus 11 Ländern befragt, sowie anonymisierte Cloud-Ereignisse von 30 Millionen Unternehmen, die Cloud-Services verwenden, berücksichtigt. Cloud-Services haben bereits viele unternehmenskritische Anwendungen abgelöst, die traditionell auf lokalen Netzwerken (On-Premises) installiert wurden. Obwohl die Unternehmens-IT die Nutzung von durchschnittlich 41 Cloud-Services genehmigt – 33 Prozent mehr als im letzten Jahr –, besteht weiterhin die Gefahr der Schatten-IT: tausende Dienste werden trotz ausbleibender Überprüfung ad-hoc verwendet. Das kann vor allem dann zu einem schwerwiegenden Problem werden, wenn Unternehmen sensible Daten in die Cloud verlagern. Außerdem können private Geräte, die Vernetzung verschiedener Cloud-Dienste und die Verbreitung riskant eingestufter Anwendungen den Unternehmen zum Verhängnis werden.

Bedrohungslage bleibt aber kritisch

ServiceNow stellt das Ergebnis seiner Studie "Kosten und Konsequenzen von Verzögerungen bei der Bekämpfung von Schwachstellen der Datensicherheit" für Deutschland vor: Trotz eines durchschnittlichen Anstiegs der jährlichen Ausgaben für Prävention, Erkennung und Behebung von Schwachstellen bei der Datensicherheit um 23,6 Prozent, dauert das Schließen von Datenlecks bei deutschen Unternehmen immer noch 15,92 Tage. Damit schneiden die Deutschen im weltweiten Vergleich leicht besser ab. Global stiegen die Ausgaben um 24 Prozent und es vergingen im Schnitt 16,33 Tage, bis Datenlecks geschlossen werden konnten. Eine weitere gute Nachricht: Gegenüber der Umfrage in 2018 konnten die deutschen Unternehmen ihre Reaktionszeit um mehr als zwei Prozentpunkte verbessern. Die schlechte: Allein 11,4 der knapp 16 Tage von der Entdeckung bis zum Schließen eines Datenlecks gehen auf das Konto von Datensilos, unklaren Zuständigkeiten und schlechter organisatorischer Koordination. Gegenüber 2018 ist dieser Wert noch einmal leicht angestiegen.

Management von Insider-Bedrohungen

Proofpoint veröffentlichte ihre weltweite Studie zum Thema Insider-Bedrohungen 2020. So zeigt der Bericht, dass Unternehmen im Durchschnitt jährlich 11,45 Millionen Dollar für die Beseitigung von Insider-Bedrohungen ausgaben und mehr als zwei Monate (77 Tage) benötigten, um derartige Vorfälle aufzuarbeiten. Für die Studie wurden die Kosten und Trends analysiert, die in Zusammenhang mit fahrlässigem Verhalten, kompromittierten Accounts und böswilligen Insider-Bedrohungen durch Angestellte, ehemalige Mitarbeiter sowie Auftragnehmer stehen. Im Rahmen der Studie, die das Ponemon Institute im Auftrag von Proofpoint und IBM durchgeführt hat, wurden knapp 1000 IT-Sicherheitsexperten in Nordamerika, Europa, dem Nahen Osten, Afrika und dem asiatisch-pazifischen Raum befragt. Dabei hatte jedes der befragten Unternehmen mindestens einen Vorfall zu beklagen, der von Angestellten oder ehemaligen Mitarbeitern verursacht wurde.

Gefahr in Remote-Offices

Infoblox belegt in ihrem neuesten Report "What’s Lurking in the Shadows 2020", dass Unternehmensnetzwerke tatsächlich durch Shadow-IoT-Devices bedroht sind, dabei gehen gerade Remote-Offices häufig sorglos mit diesem Thema um: In den vergangene 12 Monaten haben 80 Prozent der befragten IT-Fachleute Shadow-IoT-Geräte in ihren Netzwerken entdeckt. Gemeint sind unter anderem Laptops, Ebook-Reader und Smartphones, aber auch IoT-Devices wie etwa vernetzte digitale Assistenten, vernetzte Küchenhelfer und andere Geräte, die – unbeachtet und kaum bis gar nicht gesichert – mit dem Unternehmensnetzwerk verbunden werden. Für den Report wurden 2.650 IT-Experten in Deutschland, den USA, Großbritannien, Spanien, den Niederlanden und in den Vereinigten Arabischen Emiraten befragt.

Zero Trust ist ein beliebter Sicherheitsansatz

Die gute Nachricht lautet, dass 72 Prozent von Unternehmen planen, dieses Jahr ihr Cyberrisiko durch die Einführung eines Zero-Trust-Ansatzes zu reduzieren. Allerdings sind 47 Prozent der zuständigen Sicherheitsteams der Meinung, dass ihnen das Know-how fehlt, um diesen Ansatz auf ihre Zugriffskontrollen anzuwenden. So das Ergebnis des 2020 Zero Trust Progress Report von Cybersecurity Insiders und Pulse Secure, dem führenden Anbieter von softwaredefinierten Secure Access-Lösungen. Im "2020 Zero Trust Progress Report" wurden mehr als 400 Entscheidungsträger im Bereich Cybersicherheit zu ihren Strategien für den Umstieg auf Zero Trust befragt, insbesondere zu ihren Beweggründen, zum Integrationsprozess, zu den genutzten Technologien und getätigten Investitionen sowie zu den erhofften oder erzielten Vorteilen. Aus dem Bericht geht zwar eindeutig hervor, dass die meisten Unternehmen bereit sind, dieses Jahr die Implementierungsphase für Zero Trust zu starten, doch wie genau die netzwerkweite, nachhaltige Durchsetzung des Ansatzes aussehen sollte, ist vielen noch unklar.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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