- Anzeigen -
Embedded Software Engineering Kongress 2022 - Sindelfingen | 05.–09.12.2022
Der ESE Kongress ist Deutschlands Leitkongress der Embedded-Softwarebranche


DDoS-Angriffe abzuwehren


DDoS Studie zeigt Selbstüberschätzung und mangelnde Vorbereitung von Unternehmen im Kampf mit Cyberkriminellen
Abwehrfähigkeit gegen DDoS-Angriffe in der DACH-Region und UK: Große Diskrepanzen zwischen Wirklichkeit und Selbsteinschätzung



Eine aktuelle Studie von CDNetworks untersuchte die Fähigkeit von mehr als 300 Organisationen in Großbritannien und der DACH-Region DDoS-Angriffe abzuwehren sowie deren Investitionen in Schutzmaßnahmen. Trotz rapide steigender Angriffszahlen und -volumen, zeigen die Ergebnisse der Untersuchung, dass die überwältigende Mehrheit der Unternehmen (83 Prozent) der Meinung ist, angemessen auf einen Angriff vorbereitet zu sein. Dass es sich hierbei um eine Fehleinschätzung handelt, belegt die Rückmeldung, dass 54 Prozent dieser Unternehmen in den vergangenen 12 Monaten trotzdem Ziel eines erfolgreichen DDoS-Angriffs waren.

Die Zahl der DDoS-Angriffe steigt weiterhin rapide an: 2015 erhöhte sich die Zahl der Attacken gegenüber dem Vorjahr um ganze 200 Prozent. Seit 2016 zeichnete sich zudem ein deutlicher Trend in Richtung größerer Ausmaße der DDoS-Angriffe ab. In der ersten Hälfte des Jahres 2015 kam es beim größten aufgedeckten Angriff zu Datenübertragungsraten von 21Gbps, während 2016 im gleichen Zeitraum der größte Angriff mit Datenübertragungsraten von 58,8Gbps fast dreimal so groß war.

Dabei handelt es sich nicht um ein Ausreißer-Phänomen. Bei 31 Prozent der Angriffe wurden Datenübertragungsraten von 50Gbps oder mehr gemessen, während im entsprechenden Vorjahreszeitraum keiner der Angriffe diesen Umfang erreichte. Im Jahr 2017 gab es bisher sowohl Attacken mit vielen, kleinen Angriffen bis hin zu besonders umfassenden, massiven Angriffen.

Die Ergebnisse der Studie, und deren Zusammenfassung in einer Infografik, stellen die Sicherheitseinschätzung der Verantwortlichen der Entwicklung von Angriffen und Investitionen gegenüber.

Einschätzung versus Zahl der Angriffe pro Jahr

>> 83 Prozent der befragten Unternehmen sind der Meinung, angemessen auf einen DDoS-Angriff vorbereitet zu sein.

>> 54 Prozent von ihnen waren in den letzten 12 Monaten trotzdem Ziel eines erfolgreichen DDoS-Angriffs!

>> Die Zahl der DDoS-Angriffe insgesamt (erfolgreich oder nicht) lag in den vergangenen 12 Monaten bei 86 Prozent damit ergibt sich ein Durchschnitt von sechs Angriffe pro Jahr.

>> 8 Prozent der Unternehmen erfassten sogar mehr als 50 Angriffe!

Auswirkungen von DDoS-Angriffen
Befragt man Verantwortliche zu den Folgen eines Angriffs, zeigt sich ein deutlicher Unterschied: Von den Firmen, die noch nicht von einer Attacke betroffen waren sind ein Drittel davon überzeugt, dass sie keinen langfristigen Imageschaden erleiden würden. Ein weiteres Drittel ist der Meinung, dass sie keine Kunden verlieren würden und ein Viertel ging davon aus, dass es nicht zu Umsatzeinbußen kommen würde. Diese Einschätzung ändert sich jedoch schlagartig sobald ein Unternehmen Opfer einer erfolgreichen Attacke wird:

>> 46 Prozent erwarten langfristige 47 Prozent kurzfristige Imageschäden

>> 39 Prozent befürchten Kundenverluste und 52 Prozent Verluste von Geschäftschancen

>> 52 Prozent rechnen mit Umsatzverlusten

>> 49 Prozent befürchten, dass die Reputation der IT-Leitung oder der gesamten IT-Funktion (48 Prozent) leidet

>> 54 Prozent befürchten hohe Kosten für die Problembehebung sowie die dazu nötige Umverteilung von Ressourcen des IT-Teams (59 Prozent)

Investitionsentwicklung
Der anhaltende Hype um Cyber-Bedrohungen, in Verbindung mit spektakulären DDoS-Angriffen, wie dem massiven Dyn-Angriff, der zum Ausfall von Twitter und CNN führte, hat offenbar einen erheblichen Investitions-Trend ausgelöst:

>> Die Ausgaben für die Abwehr von DDoS-Angriffen liegen im Durchschnitt bei 26.300 EUR pro Jahr.

>> Mehr als ein Fünftel aller Befragten investieren jedoch mehr als 44.000 EUR

>> 49 Prozent der Befragten haben in den zwei vergangenen Jahren erstmals in DDoS-Abwehr investiert

>> 64 Prozent planen in den kommenden zwölf Monaten weitere Investitionen

>> 44 Prozent der Befragten befürchten, dass ihre Infrastrukturen aufgrund einer zu geringen Investition weiterhin gefährdet bleiben

Diese Entwicklung scheint zu einem außergewöhnlichen Vertrauen in den derzeitigen Aufbau der DDoS-Abwehrsysteme geführt zu haben. 83 Prozent der Befragten zeigten sich sowohl im Hinblick auf ihre derzeitigen Vorkehrungen zur DDoS-Abwehr, als auch im Hinblick auf die daraus resultierende Widerstandsfähigkeit auf eine Sicht von zwei Jahren zuversichtlich bzw. sehr zuversichtlich. Dabei stufen 79 Prozent die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs auf ihre Infrastruktur als wahrscheinlich oder fast sicher ein. Beängstigender Weise handelte es sich dabei überwiegend um gezielte vorsätzliche Angriffe. Die häufigste Hypothese sind böswillige Angriffe von Konkurrenten, gefolgt von Erpressung, hassmotivierten Verbrechen und ideologisch bedingten Konflikten.

"Da fast 80 Prozent der Unternehmen die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs als fast sicher einstufen und dabei auch mehrheitlich von gezielten und vorsätzlichen Attacken ausgehen, erscheint das übersteigerte Selbstvertrauen der IT-Teams und ihre unzureichende Abwehrbereitschaft umso erstaunlicher. Vor allem da sich zeigt, dass 54 Prozent trotz ihrer Zuversicht Opfer einer erfolgreichen Attacke waren", erklärt Alex Nam, Managing Director CDNetworks EMEA. Er empfiehlt Unternehmen daher die Durchführung eines DDoS-Tests zur Ermittlung der Schwachstellen sowie der erforderlichen Technologien oder Dienstleistungen.

Das DDoS-Wettrüsten mit den Cyberkriminellen zu gewinnen ist für die meisten Unternehmen im Alleingang nahezu unmöglich. Fast alle Vulnerabilitätstests zeigen, dass einer der deutlichsten Schwachpunkte in den Kapazitätsgrenze des eignen Netzwerks liegt. Sobald diese Grenze überschritten wird sei es aufgrund harmloser Ursachen oder durch böswillige DDoS-Angriffe kommt es zu einem Ausfall des Netzwerks. Die Kapazität, die Cloud-basierte Anbieter von DDoS-Schutzlösungen nutzen können, ist erheblich größer als die eines einzelnen Unternehmens und kann Angriffe daher wesentlich besser abfedern. Spezialisierte Anbieter verfügen zudem in einer sich wandelnden DDoS-Landschaft über Mitarbeiter und die entsprechende Expertise zur Überwachung der Netzwerke und Aktualisierung der Abwehrsysteme von Kunden. Gleichzeitig können sie alle Daten bereinigen, um zu gewährleisten, dass nur "echter" Datenverkehr durchkommt. Diese Ressourcen können Unternehmen allein kaum aufbringen. (CDNetworks: ra)

eingetragen: 16.10.17
Home & Newsletterlauf: 13.11.17


CDNetworks: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Studien

Unbefugter Zugriff und Shadow-IT

Ehemalige Mitarbeiter können ein zusätzliches IT-Sicherheitsrisiko für den Mittelstand in Deutschland darstellen, wie der aktuelle "Kaspersky SMB Cyber Resilience Report" zeigt. Denn nur 41 Prozent aller befragten Unternehmensverantwortlichen können ausschließen, dass ehemalige Mitarbeiter noch Zugriff auf in der Cloud gespeicherte Unternehmensdaten haben, und nur 46 Prozent sind sich sicher, dass Ex-Mitarbeiter die Accounts im Unternehmen auch wirklich nicht mehr nutzen können.

Sicherheitsrisiken der Fernarbeit

Infolge der permanenten Veränderung der Arbeitswelt in den letzten zwei Jahren ist zu beobachten, dass notwendige Veränderungen im Bereich der Sicherheit umgesetzt wurden. Die Kontrolle des Zugriffs auf Anwendungen, Daten und Systeme ist ein immer wichtigerer Aspekt der Absicherung jeder Umgebung und des Schutzes vor internen und externen Bedrohungen.

Security als Priorität

57 Prozent der befragten IT-Entscheider in Deutschland wollen Finanzhilfen, die sie im Rahmen des Aufbau- und Resilienzplans der EU erhalten, in die Sicherheit investieren. So lautet ein zentrales Ergebnis einer neuen Untersuchung von CyberArk.

PoS-Malware ist am weitesten verbreitet

Nach einem starken Pandemie-bedingten Rückgang nehmen nun Angriffe auf Geldautomaten und PoS-Terminals wieder deutlich zu, wie aktuelle Kaspersky-Analysen zeigen. So sind ATM/PoS-Malware-Infizierungen in den Jahren 2020 auf 2021 um 39 Prozent gestiegen. In den ersten acht Monaten dieses Jahres 2022 um 19 Prozent gegenüber des Vergleichszeitraums 2020. HydraPoS und AbbadonPoS sind dabei die am weitesten verbreiteten Malware-Familien im laufenden Jahr.

60 Prozent der Angriffe durch Phishing-Versuche

Der Ransomware-Report 2022, für den von der Cybersecurity-Spezialistin Hornetsecurity über 2.000 IT-Führungskräfte befragt wurden, zeigt, dass bereits 24 Prozent der Unternehmen Opfer eines Ransomware-Angriffs waren. Im Vergleich zum letzten Jahr stieg diese Zahl damit um drei Prozentpunkte. Zudem fand jeder fünfte Angriff (20 Prozent) im letzten Jahr statt – ein klares Indiz dafür, dass Cyberangriffe immer häufiger vorkommen.

- Anzeigen -
Embedded Software Engineering
Kongress 2022 - Sindelfingen
05.–09.12.2022

Der ESE Kongress
ist Deutschlands Leitkongress
der Embedded-Softwarebranche

Besuchen Sie SaaS-Magazin.de

SaaS, On demand, ASP, Cloud Computing, Outsourcing >>>


Kostenloser Newsletter

Werktäglich informiert mit IT SecCity.de, Compliance-Magazin.de und SaaS-Magazin.de. Mit einem Newsletter Zugriff auf drei Online-Magazine. Bestellen Sie hier

Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

Diese Webseite verwendet Cookies - Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Mit dem Klick auf „Erlauben“erklären Sie sich damit einverstanden. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.