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Damit Unternehmensdaten online sicher sind


Cyberkriminalität wird in den nächsten Jahren weiterhin sprunghaft ansteigen und Schäden in Milliardenhöhe anrichten
Datenpannen und Datenschutzverletzungen betreffen dabei unterschiedslos Großunternehmen wie Mittelstand und kleine Firmen



Jeder zweite Internetnutzer ist nach einer jüngsten Umfrage des Branchenverbandes Bitkom inzwischen von Cyberkriminalität betroffen: "Datendiebstahl, Identitätsklau, Beleidigung oder Betrug: Kriminelle finden zunehmend Opfer im Internet. Jeder zweite Internetnutzer (50 Prozent) war im vergangenen Jahr Opfer von Cyberkriminalität. Am häufigsten klagen Onliner über die illegale Verwendung ihrer persönlichen Daten oder die Weitergabe ihrer Daten an Dritte. Fast jeder Vierte (23 Prozent) war davon betroffen."

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 1.000 Internetnutzern in Deutschland. "So wurden im vergangenen Jahr 12 Prozent der Internetnutzer nach eigenen Angaben beim privaten Einkauf oder Verkaufsgeschäften betrogen.

Jeder Neunte (11 Prozent) gibt an, dass seine Kontodaten missbraucht wurden. Nur 2 Prozent berichten jeweils von Datenklau und Identitätsdiebstahl außerhalb des Internets, den Missbrauch von Kontodaten gibt dort 1 Prozent an. Internetnutzer haben aber nicht nur mit Diebstahl oder Betrug zu kämpfen. Jeder Zehnte (10 Prozent) sagt, dass er im Internet verbal massiv angegriffen oder beleidigt wurde."

GlobalSign Autorin Ayse Korkmaz nimmt dies zum Anlass noch einmal die wichtigsten Fakten und Tipps zum Thema Cybersicherheit zusammenzufassen.

"Wir können davon ausgehen, dass Cyberkriminalität in den nächsten Jahren weiterhin sprunghaft ansteigen und Schäden in Milliardenhöhe anrichten wird. Dabei finden wir sowohl sehr gezielte Ansätze als auch die klassischen Attackenvektoren wie etwa Phishing, die weiter perfektioniert werden. Datenpannen und Datenschutzverletzungen betreffen dabei unterschiedslos Großunternehmen wie Mittelstand und kleine Firmen. 31 Prozent der erfolgreichen Datenmissbräuche werden dabei tatsächlich durch Phishing verursacht und weitere 24 Prozent lassen sich auf menschliche Fehler zurückführen. Die dadurch entstehenden Verluste sind nicht unerheblich. Laut obiger Erhebung verliert ein Durchschnittsunternehmen dabei über 79.000 Dollar.

Neben den traditionellen Sicherheitsmaßnahmen, die in erster Linie dazu dienen Risiken zu minimieren, kommt dem Risikomanagement eine immer wichtigere Rolle zu. Nur so lässt sich feststellen wie effektiv die gewählten Maßnahmen tatsächlich sind.

Datenverlust ist genauso wichtig wie die Risikoeinschätzung. Nur 35 Prozent der Unternehmen können drei Monate profitabel bleiben, wenn wichtige Daten bei einer Datenpanne verloren gehen. Das Vertrauen seiner Kunden zu verlieren, kann sogar noch teurer werden."

Aus diesem Anlass haben wir noch ein Mal zehn der wichtigsten Tipps zusammengefasst:

1. Seien Sie zurückhaltend bei dem, was Sie über sich selbst und andere posten:
Wie Sie online über sich und andere sprechen, gibt viel darüber preis, wer Sie sind. Und Sie machen sich unter Umständen selbst für Diebstähle oder Hackerangriffe angreifbar oder bekommen potenziell Ärger mit dem Gesetz. Sie sollten darauf achten, dass Sie keine Geheimhaltungsvereinbarungen, Arbeitsverträge und sonstige Vereinbarungen, die Sie unterschrieben haben, brechen. Persönliche Informationen über andere offenzulegen oder andere öffentlich zu diffamieren ist ein Gesetzesverstoß,

2. Entwickeln Sie ein Verständnis dafür, welche Daten Ihr Unternehmen erfasst und sorgen Sie dafür, dass diese geschützt sind:
Damit Unternehmensdaten online sicher sind und bleiben, sollten Sie alle Daten dahingehend zu überprüfen, welches öffentliche Daten sind (und entsprechend weniger streng geschützt werden müssen), welche Daten mäßig wichtig sind und bei denen Vorfälle vergleichsweise geringe negative Auswirkungen auf Ihr Unternehmen haben (und welche vertretbaren Sicherheitsmaßnahmen sie zum Schutz haben sollten) und schließlich, welche Daten am wichtigsten für Ihr Unternehmen sind. Gehen Daten dieser Kategorie verloren oder werden gestohlen, hat das erhebliche Folgen. Diese Daten sollten der höchsten Sicherheitsstufe unterliegen und die Zugriffsrechte nach dem Prinzip der minimalen Rechtevergabe beschränkt werden.

3. Verwenden Sie mehrere Authentifizierungsmethoden:
Authentifizierung ist der Vorgang, der eine Identität (egal ob Benutzer, Computer oder Gerät) durch den Vergleich von bereitgestellten Anmeldeinformationen mit einer vorhandenen Datenbank autorisierter Identitäten bestätigt, bevor der Zugang zu einem bestimmten System oder einer Anwendung erlaubt wird. Wir empfehlen dringend mehrere Faktoren für den Authentifizierungsvorgang zu verwenden. Authentifizierungsfaktoren sind etwas, das Sie kennen (z.B. Benutzername/Passwort, Antwort auf Sicherheitsfrage), etwas, das Sie haben (z.B. digitales Zertifikat, Smartcard) und etwas, das Sie sind (z.B. Fingerabdruck, Gesichtserkennung).

4. Aktivieren Sie HTTPs auf Ihrer Website:
HTTPs-Websites haben auf ihren Servern ein SSL/TLS-Zertifikat installiert. Dieses Zertifikat verschlüsselt alle Daten, die vom Browser zum Server übertragen werden, und schützt vor Lauschangriffen (z.B. durch böswillige Dritte, staatliche Überwachung), egal ob dies personenbezogene Daten oder Finanzdaten sind, die über die Website oder den Inhalt der Webseite gesendet werden. SSL-Zertifikate binden zusätzlich Ihre Markenidentität an die Web-Präsenz. Dadurch wissen Besucher, dass die betreffende Website tatsächlich die Ihres Unternehmens ist und keine Phishing-Site. EV SSL macht das über die grüne Adresszeile besonders deutlich. Zusätzlich wird der Name des Unternehmens deutlich sichtbar angezeigt.

5. Verwenden Sie starke Passwörter und verwenden Sie sie nicht mehrmals:
Viele Hacker verkaufen die erbeuteten Daten weiter, das ist mittlerweile gängige Praxis. Dazu gehören Daten von Tausenden, wenn nicht Millionen von Nutzern und deren Passwörter. Wenn Sie für jeden Account das gleiche Passwort verwenden, fällt es einem Hacker nicht besonders schwer, Zugang zu allen weiteren Systemen zu bekommen. Ansonsten kann ein Hacker "Brute Force" einsetzen, um Ihr Passwort zu finden. Die Methode verfängt allerdings längst nicht mehr so gut, wenn ein Passwort länger ist, verschiedene Zeichenfolgen verwendet und so weiter. Verwenden Sie einen Passwort-Manager.

6. Halten Sie sämtliche Software auf dem neuesten Stand:
Hacker sind ständig auf der Suche nach Schwachstellen in Software-Anwendungen. Das kann so simpel sein wie die Suche nach einem Weg in ein Windows-Netzwerk. Die Softwareunternehmen arbeiten daran, zeitnah Patches und Updates bereitzustellen, die solche Sicherheitslücken beseitigen. Daher ist es wichtig, Software unbedingt zu aktualisieren, sobald ein Update verfügbar ist.

7. Halten Sie eine Sicherungskopie aller Daten bereit:
Sicherungskopien sorgen dafür, dass nach einem Datenverlust oder -diebstahl Dateien wiederhergestellt werden können. Sie sollten Ihre Daten immer an einem anderen Ort sichern, sodass Hacker keinen Zugang zu beiden Bereichen haben. Sie sollten zusätzlich ein regelmäßiges Backup Ihrer Daten durchführen.

8. Etablieren Sie eine "Bring Your Own Device"-Richtlinie für mobil arbeitende Mitarbeiter:
Viele Unternehmen erlauben ihren Mitarbeitern, ihre eigenen Mobilgeräte auch für geschäftliche Aufgaben zu verwenden. Das steigert zwar die Produktivität und Effizienz, aber es macht Unternehmen für Angriffe anfällig. Handys können gehackt und als Zugang zu Ihrem Unternehmensnetzwerk verwendet werden. Eine BYOD-Richtlinie hilft, Mitarbeiter dahingehend zu schulen wie Sie das Risiko eines Angriffs am besten verringern.

9. Entwerfen Sie eine Incident-Response-Strategie:
Mit einer Incident-Response-Strategie kann Ihr Unternehmen sich im Falle eines Angriffs einen gewissen Vorsprung sichern. Sie können nie 100%ig sicher sein. Man sollte also einen Plan für den Fall haben, dass man Opfer eines Cyberangriffs wird. Dann sind Sie in der Lage schnell zu reagieren und gegebenenfalls zu verhindern, dass Angreifer an sensible Daten gelangen. Unter Umständen gewinnen Sie Zeit, um die Öffentlichkeit oder Kunden zu alarmieren, wenn der Angriff größer als erwartet ausfällt. Stellen Sie sicher, dass eine bestimmte Person für den Response-Plan verantwortlich ist.

10. Ermutigen Sie Führungskräfte, eine Kultur der Cybersicherheit vorzuleben und schulen Sie Ihre Mitarbeiter regelmäßig:
Bei allen unternehmensweiten Strategien sollten Führungskräfte die Ersten sein die Veränderungen umsetzen und ein entsprechendes Verhalten vorleben. Schulen Sie Ihre Mitarbeitenden regelmäßig und simulieren Sie Phishing, damit alle aufmerksam bleiben.
(GlobalSign: ra)

eingetragen: 07.02.19
Newsletterlauf: 15.03.19

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Meldungen: Tipps & Hinweise

Ein USV-Projekt planen

Plötzlich ist das Licht weg. Nichts geht mehr. Ein Stromausfall wie am 21. Mai in München ist für private Haushalte einfach eine unschöne Störung - für Unternehmen hingegen wird er schnell zu einer größeren Katastrophe. Fällt so beispielsweise ein Rechenzentrum aus, kann jede Minute Downtime schnell Tausende Euro kosten. Unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) schützen Ihre kritische Infrastruktur vor dem Worst-Case-Szenario und bieten im Notfall eine gewisse Zeit lang Strom - selbst wenn die Steckdose nichts mehr liefert. Hier fünf Tipps, um sich auf dem USV-Markt zurechtzufinden: Welche Bereiche und Geräte genau geschützt werden sollen, ist die wichtigste Frage für die Auswahl einer USV. Nicht nur Server und Rechner sind unternehmenskritische Systeme - auch Sicherheits- oder Kühlanlagen müssen bei der Notfallplanung berücksichtigt werden. Aus dem Stromverbrauch all dieser zu schützenden Geräte ergibt sich die notwendige USV-Kapazität.

Die digitale Signatur ist nicht die elektronische Signatur

Dokumente, wie Rechnungen, Verträge, Vollmachten, Finanzunterlagen oder Konstruktionszeichnungen, enthalten sensible Informationen oder Betriebsgeheimnisse. Damit diese rechtssicher und ihre Integrität sowie Vertrauenswürdigkeit gewahrt bleiben, müssen sie unterschrieben werden. "In einem digitalisierten Alltag bleibt jedoch wenig Raum für analoge Anwendungen: Dokumente erst auszudrucken, manuell jeder unterzeichnenden Partei vorzulegen und dann per Post zu versenden, wirkt antiquiert. Heutzutage macht die digitale Signatur Dokumente rechtskräftig. Sie gewährleistet die Authentizität, Integrität und Vertraulichkeit sowohl eines Dokuments als auch die seines Unterzeichners", so Patrycja Schrenk, Geschäftsführerin der PSW Group. Die IT-Sicherheitsexpertin erklärt: "Die digitale Signatur ist das Äquivalent zur notariell beglaubigten Unterschrift. Eine vertrauenswürdige dritte Partei – die Zertifizierungsstelle – bestätigt die Identität des Unterzeichners. Diese wiederum wird von der Zertifizierungsstelle an ein PKI-basiertes digitales Zertifikat, ein so genanntes Document Signing-Zertifikat, gebunden. Mit diesem ist es dann ein Leichtes, digitale Signaturen sowohl in elektronischen Dokumenten als auch über Cloud-basierte Signatur-Plattformen einzusetzen."

Zero Trust gegen Identitätsmissbrauch

Durch die verstärkte Remote-Arbeit sind IT-Administratoren, Sicherheitsteams und reguläre Mitarbeiter aktuell in hohem Maße auf den Fernzugriff auf Unternehmenssysteme, DevOps-Umgebungen und Anwendungen angewiesen. Hierdurch steht Bedrohungsakteuren eine wesentlich größere Angriffsfläche zur Verfügung. Digitale Identitäten haben sich dabei als die Waffe der Wahl für Cyberkriminelle herausgestellt. Verwenden privilegierte Benutzer eines Unternehmens routinemäßig gemeinsam genutzte privilegierte Konten für den Zugriff – insbesondere aus der Ferne über ein VPN – hat jeder Angreifer, der diese Anmeldedaten kompromittiert, im schlimmsten Fall weitreichenden Zugang zu unternehmenskritischen Daten und Ressourcen. Überdies sind nicht nur privilegierte Benutzer gefährdet. Viele Cyberangriffe zielen auf reguläre Mitarbeiterkonten ab, um sie als Ausgangspunkt zur Auskundschaftung des Netzwerks zu nutzen. Vor diesem Hintergrund sollten Unternehmen die Auswirkungen einer dezentralen Belegschaft, externen Auftragnehmern und der wachsenden Angriffsfläche durch eine stark verteilte IT-Infrastruktur überprüfen und die Implementierung neuer Zero-Trust-Strategien in Erwägung ziehen, um besser auf diese neue Dynamik reagieren zu können.

Betrugskampagnen mit vermeintlichen Umfragen

Mit dem vermeintlichen Absender Pfizer und unter dem Vorwand, Umfragen zum Thema Corona-Impfstoffe durchzuführen, haben Betrüger seit April persönliche Daten und möglicherweise auch Geld von mehr als 200.000 Verbrauchern erbeutet. Das zeigen Daten der Bitdefender-Telemetrie. Laut der Bitdefender-Analyse rollten die Spammer die E-Mail-Kampagne gezielt in verschiedenen Regionen aus. 69,98 Prozent der angeschriebenen Anwender befinden sich in den USA, 12,39 Prozent in Irland, 3,40 Prozent in Schweden, 3,23 Prozent in Dänemark, 2,92 Prozent in Südkorea, 1,28 Prozent in Großbritannien und 1,15 Prozent in Deutschland. Ein Großteil der Angriffe kommt aus den Niederlanden (49,75 Prozent). Aber viele der Mails haben laut der IP-Absenderadresse ihren Ursprung in den USA (25,08 Prozent) und in Deutschland (23,36 Prozent). Congratulations! You can get a $50 eBay gift card! Die Betrüger forderten die Teilnehmer an der vermeintlichen Umfrage dazu auf, ihre Meinung über den Pfizer-Impfstoff abzugeben. Empfänger, die auf die Schaltfläche "START SURVEY NOW" klicken, werden zu einer fragwürdigen URL weitergeleitet, die sofort ein Captcha lädt. Als möglicher Anreiz winken Warengutscheine im Wert von bis zu 100 US-Dollar. Zusätzlich versprechen die betrügerischen Absender ein Geschenk, für dessen Versand lediglich eine Versandgebühr fällig sei. Dafür benötigten die Trickdiebe jedoch die Kreditkarten- oder Kontonummer des Teilnehmers.

Die zehn häufigsten Probleme bei Datenmigrationen

Datenmigrationen sind komplex und erfordern ein hohes Maß an Expertenwissen, damit sie ohne Probleme über die Bühne gehen. Organisationen, die potenzielle Problemfelder schon vor der Migration erkennen und entsprechend vorausplanen, sparen bei ihren Migrationsprojekten Zeit und Geld. Hier eine Liste aus der Praxis mit den zehn häufigsten Problemen bei Datenmigrationen – und wie man sie lösen kann. Eines vorweggenommen: Datenmanagement ist keine Voraussetzung für die Portierung von Daten. Wer aber keinen Überblick über seine Daten hat, hat es schwer, diese planvoll, korrekt und schnell zu migrieren. Betreiben Unternehmen kein konsequentes Datenmanagement, sind die Bestände schnell unstrukturiert auf verschiedenen Systemen verteilt – und damit an sich Grund für eine Datenmigration. Denn oft liegen dann kalte Daten auf teuren Medien, unternehmenskritische Informationen dagegen auf nicht ausreichend gesichertem Speicher. Das kann im schlimmsten Fall zum Produktionsausfall führen, weil wichtige Informationen nicht mehr verfügbar sind. Mangelhaft verwaltete Daten sind zudem teuer, weil die Verantwortlichen laufend unkoordiniert Speicher erweitern und teure Medien auf Vorrat kaufen, die nicht unbedingt nötig sind. Außerdem kann eine Migration gewachsener Datenbestände viel Zeit und Geld verbrauchen. Ein Aufräumen der Datenstruktur im Vorfeld empfiehlt sich – nicht zuletzt, um sich vielleicht von Altlasten zu befreien und Speicherkosten zu optimieren.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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