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Embedded Software Engineering Kongress 2022 - Sindelfingen | 05.–09.12.2022
Der ESE Kongress ist Deutschlands Leitkongress der Embedded-Softwarebranche


Acht VPN-Mythen: Wahr oder Falsch?


VPNs (Virtual Private Networks): Die größten Missverständnisse
Einige Benutzer machen den Fehler, Proxies mit VPNs zu verwechseln - auf Kosten ihrer Online-Sicherheit



VPNs (Virtual Private Networks) werden Mainstream - zum Beispiel hat NordVPN dieses Jahr 300 Prozent mehr Benutzer verzeichnet, vor allem aufgrund neuer Internetbestimmungen und Einschränkungen in verschiedenen Ländern auf der ganzen Welt. Neue Regelungen beinhalten aktuelle staatliche Überwachungsmethoden oder zusätzliche geografisch beschränkte Inhalte. Darüber hinaus werden VPNs aufgrund der Zunahme von Hacking-Vorfällen sehr beliebte Tools, um die Sicherheit der Internetnutzer zu schützen.
Durch das Verwenden eines VPN wird der persönliche Internetverkehr verschlüsselt und durch einen sicheren Tunnel zwischen zwei Punkten geleitet: dem Computer und einem VPN-Server. Auf diese Weise kann niemand auf die Daten zugreifen, die durch diesen Tunnel laufen sie werden unsichtbar für Internetprovider, die Regierung, Werbetreibende, Identitätsdiebe und Hacker.

Allerdings gibt es noch viele Mythen rund um VPNs und wie sie einem durchschnittlichen Internetbenutzer helfen können. NordVPN listet einige der größten Missverständnisse auf und klärt einige wichtige Probleme, die Nutzer mit VPNs haben.

1. Egal, was behauptet wird, alle VPNs protokollieren den Benutzerverkehr. Einige VPN-Anbieter haben eigentlich keine Wahl - sie müssen die Internetaktivitäten ihrer Benutzer laut Gesetz des Landes, in dem sie tätig sind, aufzeichnen. VPN-Dienstleister mit Sitz in einem der 14 Eyes- oder 5 Eyes-Länder müssen in der Regel den Benutzerverkehr protokollieren. Wenn Benutzerinformationen protokolliert werden, könnten sie leicht an die Regierung oder an Dritte weitergegeben werden. Wenn jedoch ein VPN aus einem Land operiert, in dem Verkehrslogs nicht von der Regierung vorgeschrieben sind, wird es die Benutzeraktivität nach jeder Sitzung löschen - und es gibt keine Hürden, die verhindern, dass die Organisation einen protokollfreien Dienst ausführt.

2. Kostenlose VPNs bieten das gleiche Maß an Schutz. Ein VPN-Anbieter, der einen kostenlosen Service anbietet, muss irgendwie Geld verdienen. Server-Wartung ist teuer, ganz zu schweigen von den Gehältern für das Personal und andere Ausgaben. In der Regel ist es so, dass jeder VPN-Anbieter, der einen kostenlosen Service anbietet, andere Möglichkeiten nutzt, um Geld zu verdienen, und dies geschieht in der Regel durch Verkauf von Benutzerdaten. Ein sichereres VPN wird etwas kosten. Bezahlte VPNs werden in der Regel auch schnellere Geschwindigkeiten und andere Vorteile bieten.

3. VPNs verlangsamen den Internetverkehr. Da VPN als ein Verschlüsselungstunnel arbeitet, kann es das Internet manchmal verlangsamen. Allerdings sollte die Verlangsamung in den meisten Fällen nicht signifikant sein. Wenn das aber der Fall ist, bedeutet es, dass das VPN irgendwelche vorübergehenden technischen Probleme haben könnte, oder es ist Zeit, zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Wenn ein VPN-Anbieter eine bezahlte Dienstleistung ist, bietet er in der Regel eine größere Auswahl an Servern an, mit denen man eine Verbindung herstellen kann wenn also einer dieser Server stark überlastet und langsam ist, ist es leicht, sich mit einem anderen zu verbinden. Verbindung zu einem Server, der geographisch näher liegt, kann das Problem von langsamen Internet lösen.

4. VPN ist ein Tool, das für jeden gleichermaßen funktioniert. Tatsächlich hängt die VPN-Anschlussqualität von einer Vielzahl von Faktoren ab. Verschiedene Netzwerkumgebungen, ISPs und die Art und Weise, wie sie mit dem Verkehr umgehen, VPN-Serverbelastungen und der Abstand zwischen dem Benutzer und einem Rechenzentrum, das Gerät all das spielt eine wichtige Rolle im Verhalten des Dienstes. Ganz zu schweigen von installierter Zusatzsoftware, Konfigurationsmethode und so weiter.

5. Alle VPNs bieten das gleiche Maß an Verschlüsselung. In Wahrheit können sich VPN-Verschlüsselungsprotokolle unterscheiden, einige dieser Protokolle sind sicherer als andere. Nutzer sollten das PPTP Protokoll vermeiden, das als eines der ersten Sicherheitsprotokolle eingeführt wurde da es jetzt als schwach und unsicher angesehen wird. Die sichersten VPN-Protokolle sind OpenVPN und auch IKEv2/IPsec, die sehr starke kryptographische Algorithmen und Schlüssel nutzen.

6. Proxy ist das gleiche wie VPN. Einige Benutzer machen den Fehler, Proxies mit VPNs zu verwechseln - auf Kosten ihrer Online-Sicherheit. Proxies schützen nicht vor staatlicher Überwachung, Datenverfolgung oder Hackern. Diejenigen, die sich nicht darüber sorgen, ihren Internetverkehr zu schützen, und nur einen Film streamen möchten, können Proxys verwenden. Ansonsten wird ein VPN statt einem Proxy empfohlen, um Sicherheit und Privatsphäre zu schützen.

7. Funktioniert auf allen Plattformen. Nicht alle VPNs funktionieren auf jeder Plattform einige laufen zum Beispiel nur auf Apple-Geräten. Ein gut etabliertes VPN funktioniert auf verschiedenen Plattformen, einschließlich iOS, MacOS, Android und Windows.

8. VPN ist nur für technisch versierte Leute. Es gibt noch einige VPNs mit plumpen Webseiten und schwer zu findenden Tasten. Das kommt daher, weil VPNs, als sie auf den Markt kamen, ursprünglich hauptsächlich von Technik-Freaks benutzt wurden. Inzwischen haben viele VPNs ihre Benutzeroberflächen aktualisiert und sind von jedem, der online geht, einfach zu bedienen. NordVPN erfordert zum Beispiel nur, die ON-Taste anzuschalten. Es bietet Apps für MacOS, iOS, Windows und Android an und kann einen Benutzer schnell mit dem gewünschten Ziel verbinden, indem er einfach auf den Ländernamen klickt. Die NordVPN App enthält viele benutzerfreundliche Funktionen, einschließlich Nottrennung (Kill Switch), detaillierter Serverliste, Zugang zu SmartPlay Technologie und mehr.
(NordVPN: ra)

eingetragen: 03.10.17
Home & Newsletterlauf: 16.10.17


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Datensicherung und Wiederherstellbarkeit

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Vorsicht im Umgang mit E-Mails aller Art

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Jede Maschine benötigt eine Identität, um sich zu authentifizieren

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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