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Wiederherstellung mit sicherer Remote-Verbindung


Neue Version von "Remote Data Recovery" spart wertvolle Zeit bei der Datenwiederherstellung
Dank "Ontrack Remote Data Recovery" ist eine Datenrettung komplett ohne Ausbau und Versand der Festplatte bzw. des Speichermediums möglich

(05.09.14) - Kroll Ontrack hat eine neue Version ihrer "Ontrack Remote Data Recovery" (RDR)-Software veröffentlicht. RDR ist eine proprietäre Lösung, die eine schnelle und sichere Datenwiederherstellung ermöglicht. Dank der neuen Version von RDR können die von Kroll Ontrack Daten nun noch effizienter wiederherstellen. Dies spart wertvolle Zeit beim Wiederherstellungsprozess.

Dank Ontrack Remote Data Recovery ist eine Datenrettung komplett ohne Ausbau und Versand der Festplatte bzw. des Speichermediums möglich. Dies bietet ein Maximum an Datensicherheit, da die Wiederherstellung mit Hilfe einer sicheren Remote-Verbindung über das Internet erfolgt. Hierbei greifen Datenrettungsspezialisten von Kroll Ontrack mit Hilfe proprietärer Wiederherstellungs-Werkzeuge auf Laufwerke zu, die sich beim Kunden vor Ort befinden.

So haben die Datenretter vollen Zugriff auf Einzellaufwerke, RAID-Systeme, virtuelle Maschinen, SANs oder LUNs, und gleichzeitig wird keine Zeit für den Versand von Laufwerken an die Labore von Kroll Ontrack vergeudet. Außerdem können die Datenrettungsspezialisten von Kroll Ontrack auf ein weltweites Netzwerk aus Experten zugreifen, um Ressourcen zu maximieren, Wissen zu teilen und selbst die komplexesten Datenrettungsaufträge zu meistern.

Die neue Version von Ontrack RDR erleichtert die Software-Installation, da das jeweilige Gerät nach der Installation nicht mehr neu gestartet werden muss. Zusätzlich erkennt die Software während des Installationsprozesses alle notwendigen Verbindungseinstellungen automatisch, ohne dass IP-Adresse, DNA-Server oder HTTP-Switch manuell eingetragen werden müssen.

"In vielen Wiederherstellungsfällen ist es nicht nötig, die Speichersysteme zu zerlegen und Laufwerke an unsere Labore zu schicken selbst bei Servern mit geschädigten Laufwerken", erläutert Holger Engelland, Leiter des Datenrettungslabors bei Kroll Ontrack in Böblingen. "So können unsere Kunden innerhalb von Minuten funktionierende Laufwerke mit einem laufenden Computersystem per RDR verbinden. Und da Kroll Ontrack der einzige Anbieter ist, der eine eigene Softwarelösung für solche Dienstleistungen nutzt, werden die Daten auch an keiner Stelle für Dritte einsehbar gemacht. Dies garantiert maximale Sicherheit bei effizienter Datenwiederherstellung."

Ontrack RDR unterstützt die Remote-Verbindung bei Betriebssystemen von Windows XP bis Windows Server 2012. Zusätzlich unterstützt die neue Version die Wiederherstellung von NetApp, VMware, EMC, HP, Dell und vielen anderen SAN/NAS-Systemen. (Kroll Ontrack: ra)

Kroll Ontrack: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Disaster Recovery

Datenrettung in Unternehmen

Kroll Ontrack hat Fortschritte bei der Datenrettung bekannt gegeben. Die neuen und innovativen Lösungen wurden dabei besonders auf die Enterprise-Storage-Systeme "EMC Isilon", "Comvault Simpana", "Infortrend EonStor" und "HP EVA" zugeschnitten. Eine kürzlich veröffentlichte Studie von EMC hat gezeigt, dass allein 2014 knapp zwei Drittel aller Unternehmen ungeplante Systemausfälle und Datenverluste erleiden mussten. Und 71 Prozent sind nicht voll davon überzeugt, dass sie Systeme und Daten wieder in dem Maß herstellen können, um ihre Geschäftsanforderungen erfüllen zu könne. Die neu entwickelten Technologien von Kroll Ontrack helfen Unternehmen dabei, die Herausforderungen der Datenrettung aus hoch entwickelten Enterprise-Storage-Systemen zu meistern.

Kampf gegen den Datenverlust

Kroll Ontrack verfügt ab sofort über neue Werkzeuge im Kampf gegen den Datenverlust. So können nun auch Daten von Apple Fusion Drives und verschlüsselten Laufwerken gerettet werden. Kroll Ontrack kann nach eigenen Angaben also Daten von allen Apple-Laufwerken auf dem Markt wiederherstellen - trotz der starken Abschottung der Apple-Geräte.

Beschleunigung von Server-Failovern

Vision Solutions hat das Release 7.1 von "Double-Take" vorgestellt, einer Lösung für Hochverfügbarkeit, Disaster-Recovery und Migration in Windows- und Linux-Umgebungen. Erstmals gibt es dabei mit "Double-Take DR" auch eine Lösung für die einfache Umsetzung von Disaster-Recovery-Szenarien ohne die Notwendigkeit, in eine umfassendere Lösung für Hochverfügbarkeit zu investieren.

Rettungs-Assistent für ungeübten PC-Nutzer

Wenn am PC nichts mehr geht, hilft diese Scheibe. Ob für die Wiederherstellung verlorener Daten, eine Virenprüfung oder wenn der Monitor beim PC-Start schwarz bleibt: Die Notfall-DVD 2.0 der S.A.D. Software Vertriebs- und Produktions GmbH hat für jedes Windows- und PC-Problem die passenden Rettungs-Tools an Bord. Neben einem Update auf Less Linux und einer Anpassung an die Anforderungen neuester Hardware, steht dem Nutzer der S.A.D. Notfall-DVD 2.0 ab dieser Version auch ein verbesserter Virenscan zur Verfügung. Neben der Open Source -Antiviren-Engine "ClamAV" kann der Nutzer zusätzlich auf den aktuellen Virenscanner von AVG zurückgreifen.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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