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Neue Technologie automatisiert Datensicherheit


it-sa 2014: Mit GrantMA ist die Erweiterung der Berechtigungsmanagement-Technologie "8MAN" erhältlich
Mit der neuen Ergänzung stärkt 8MAN die einzelnen Fachabteilungen, da diese die Sicherheit ihres Unternehmens ab sofort aktiv mitgestalten können

(08.09.14) - Die Protected Networks GmbH erweitert die Berechtigungsmanagement-Technologie "8MAN" weiter aus: Mit "GrantMA for Workflows" ist nun eine technische Ergänzung am Markt. GrantMA (Grant Me Access) ist ein Web-basiertes Self-Service-Portal, mit dem Arbeitnehmer Zugriffsrechte oder Gruppenmitgliedschaften beantragen können, beispielsweise bei dem Neueintritt in ein Unternehmen oder in eine Abteilung. "Diese Selbst-Organisation der Zugriffsrechte entlastet vor allem den IT-Administrator, der bisher für Rechtevergabe und Rechteverwaltung alleine verantwortlich war. Gleichzeitig minimiert die Halb-Automatisierung Fehlerquellen in der Rechtevergabe. Eine sichere Rechtestruktur verteilt auf mehrere Schultern heißt: Weniger falsche Zugriffsrechte, effizientere Abwicklung und Konzentration auf die wesentlichen Unternehmensbelange", erklärt Christian Zander, CTO Protected Networks GmbH.

Mit der neuen Ergänzung stärkt 8MAN die einzelnen Fachabteilungen, da diese die Sicherheit ihres Unternehmens ab sofort aktiv mitgestalten können. Hinterlegt mit individuellen Regeln passt sich die GrantMA exakt an den Workflow an: "Zuerst gibt Peter frei, dann Lisa solche Bedingungen hören sich einfach an, konnten bisher ohne eine wirkungsvolle Software zum Berechtigungsmanagement aber nur sehr aufwändig umgesetzt werden", so Zander.

GrantMA kann in kurzer Zeit in die bestehende Berechtigungsmanagement-Technologie 8MAN integriert werden. 8MAN zeigt im Rahmen einer übersichtlichen Grafik Zugriffe und Nutzungsrechte an, die der Administrator in nur wenigen Sekunden abrufen kann. Bestehende Zugriffsrechte, deren Nutzung, Anpassungen und Änderungen werden ununterbrochen dokumentiert. Das erlaubt dem IT-Administrator wertvolle Schlüsse und Konsequenzen zu ziehen, um Unternehmensnetzwerke aktiv gegenüber Angriffen aus den eigenen Reihen abzusichern. Mit GrantMA macht 8MAN Sicherheit zu einem automatisch gesetzten Bestandteil des Unternehmens.

Weitere Neuigkeiten und Entwicklung zeigt die Protected Networks GmbH auf der diesjährigen it-sa in Nürnberg vom 7.-9. Oktober 2014 in Halle 12, Stand 608. (Protected Networks: ra)

protected-networks.com: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Security Management

Kontinuierliche Geräte-Erkennung und -Klassifizierung

ExtraHop kündigte eine Reihe neuer Funktionen an, die die sichere Einführung und Implementierung von IoT in Unternehmen optimieren sollen. "ExtraHop Reveal(x)" sorgt für die erweiterte Erkennung, Klassifizierung sowie ein Verhaltensprofiling der IoT-Geräte und schafft Transparenz von der Geräte- bis hin zur Service-Ebene. Damit erweitern sich die Funktionen von Reveal(x) auf die Ebene von Enterprise-IoT-Geräten und ermöglichen eine vollständige Visualisierung, Erkennung und Bekämpfung von Angriffen – ohne dass auf die Implementierung von Insellösungen zurückgegriffen werden muss.

Sicherheitsrichtlinien in der gesamten Infrastruktur

Ab sofort stellt Unisys die "Unisys Stealth 5.0"-Software bereit. Sie weitet den Schutz von Daten auf Container- und Kubernetes-Umgebungen aus und adressiert so die Absicherung neuer digitaler Workloads sowie das Thema Rechenzentrums-Sicherheit. Die neue Version der Sicherheitssoftware Stealth unterstützt vor allem Cloud-Workloads, gewährleistet Daten- und Ausfallsicherheit und stoppt auch ausgeklügelte Cyber-Angriffe, die unter anderem auf das Abgreifen von Daten abzielen. So verhindert Stealth zum Beispiel gezielt die Exfiltration von Daten – also das Ausschleusen von Datensets und -paketen. Unternehmen können sich so gegen die immer stärker zunehmenden Cyber-Bedrohungen wappnen. Stealth kann problemlos in bestehende IT-Infrastrukturen implementiert werden und hilft dadurch, Kosten und Leerlauf-Zeiten zu verhindern, die "Rip-and-Replace"-Projekte oft verursachen. Bereits vorhandene Sicherheits-Lösungen lassen sich weiter betreiben, so dass keine Sicherheitslücken entstehen.

Erteilung und Entzug von Zugriffsrechten

CyberArk hat ihr Lösungsportfolio rund um Privileged Access Management um neue Just-in-Time-Funktionen erweitert. Risiken, die sich aus privilegierten Accounts ergeben, werden damit weiter reduziert und ganzheitliche Least-Privilege-Strategien können leichter umgesetzt werden. Etliche privilegierte Accounts und Zugangsdaten werden dauerhaft vergeben, obwohl Zugriffsrechte oft nur für kurze Zeit benötigt werden. Dadurch wird die potenzielle Angriffsfläche unnötig vergrößert. Dieses Sicherheitsproblem betrifft vor allem SSH-Keys, die oft schlecht verwaltet werden und damit leicht kompromittierbar sind. Neue Just-in-Time-Funktionen der CyberArk-Lösungen bieten eine zeitlich begrenzte SSH-Zertifikat-Authentifizierung, um den Zugriff auf bestehende oder neu erstellte Instanzen in Linux-Systemen zu sichern, ohne dass Accounts und Zugangsdaten manuell verwaltet werden müssen.

Mitarbeiter besser vor Cyberangriffen zu schützen

Proofpoint präsentierte zwei neue Lösungen, die beim Kampf gegen Cyberbedrohungen den Schutz des Menschen in den Vordergrund stellen. Sie helfen den Proofpoint-Kunden zum einen dabei, ihre am stärksten von Angriffen betroffenen Mitarbeiter vor bösartigen URLs zu schützen. Zum anderen erhöhen die neuen Angebote die Effektivität der Schulungsinhalte von Cybersecurity Awareness Trainings. Die jetzt angekündigten adaptiven Cyber-Security-Lösungen von Proofpoint können Klicks auf in E-Mails enthaltene Links und URLs in Cloud-Collaboration-Umgebungen von Unternehmen dynamisch isolieren, basierend auf dem Risikoprofil des Empfängers sowie des Risikogehalts der URL selbst. Die neuen Lösungen integrieren "Targeted Attack Protection (TAP) Intelligence" von Proofpoint.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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