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Botnets wirken als Katalysator für DDoS-Angriffe

DDoS Threat Report: Aufgrund der Pandemie so viele Angriffsziele wie nie zuvor, Anzahl von DDoS-Tools gestiegen

Steigende Zahl von DDoS-Angriffs-Tools und gewaltige Botnets ermöglichen es Cyberkriminellen, verheerende DDoS-Angriffe durchzuführen



Der aktuelle "DDoS Threat Intelligence Report" von A10 Networks zeigt, dass die Pandemie nicht nur weitreichende gesellschaftliche Folgen hatte, sondern auch immensen Einfluss auf die Bedrohungslage im digitalen Raum genommen hat. Insbesondere durch die stetig steigende Anzahl an DDoS-Angriffs-Tools und aufgrund der sich immer weiter ausbreitenden Botnets ist es Cyberkriminellen möglich, umfangreiche DDoS-Angriffe durchzuführen. Dadurch, dass zahlreiche Branchen, Dienstleister sowie das Bildungs- und Gesundheitswesen zu einer Verlagerung ihrer Tätigkeit in den digitalen Raum gezwungen wurden, standen Cyberkriminellen mehr Ziele als je zuvor zur Verfügung.

Eine weitere Erkenntnis des Reports ist der steigende Einfluss des neuen Mobilfunkstandards 5G auf die allgemeine Bedrohungslage. Durch die schnellere und bessere Vernetzung von intelligenten Geräten erhalten Cyberkriminelle immer neue Möglichkeiten für den Zusammenschluss von Botnets. Angriffe mit teils verheerenden Konsequenzen für Unternehmen sind die Folge.

Durch die konsequente Beobachtung von DDoS-Attacken, Angriffsmethoden und zugehörigen Malware-Aktivitäten hat A10 Networks im zweiten Halbjahr 2020 einen stetigen Anstieg der Häufigkeit, Intensität und Raffinesse dieser Bedrohungsform festgestellt. Im State of DDoS Weapons Report konnte A10 Networks einen Anstieg von über 12 Prozent bei der Anzahl potenzieller DDoS-Angriffs-Tools im Internet ausmachen. In absoluten Zahlen handelt es sich um 12,5 Millionen entdeckte kompromittierte Endgeräte, die von Kriminellen für ihre Zwecke missbraucht werden können. Die Auswirkungen dieser Entwicklung können dramatisch sein.

So verzeichnete etwa Amazon im Juni 2020 einen DDoS-Angriff auf seine Public Cloud, der mit 2,3 Terabit pro Sekunde (Tbps) fast doppelt so groß war wie jeder zuvor aufgezeichnete Angriff. Kurz darauf enthüllte Google-Details zu einem noch umfangreicheren DDoS-Angriff, der einen Spitzenwert von 2,5 Tbps erreichte. Da die nicht klar identifizierbare Herkunft der Angriffe die Aufklärung der Hintergründe beinahe unmöglich macht, sind präventive Maßnahmen und eine umfassende Vorbereitung auf mögliche DDoS-Attacken essentiell. Nur so kann eine effektive Abwehrstrategie aufgebaut werden.

Erweiterung des Angriffsspektrums mit Malware auf anfälligen Endgeräten

Grundlage für diese enormen Kapazitäten der DDoS-Attacken sind oftmals Botnets, die sich aus kompromittierten Endgeräten speisen. Durch die stetige Weiterentwicklung von Methoden zur unbemerkten Übernahme von Computern, Servern, Routern, Kameras und einer Vielzahl anderer IoT-Geräte und den ausgeklügelten Einsatz von Malware sind gigantische Botnets entstanden. Diese sind für das Portfolio von Hackern unentbehrliche Werkzeuge, um Schaden anzurichten. Hinsichtlich der Standorte dieser Botnet-Agenten konnte A10 Networks klare Schwerpunkte in Indien, Ägypten und China ausmachen, wo etwa drei Viertel der Kapazitäten dieser Werkzeuge zu finden sind.

Eine besondere Beobachtung von A10 Networks stellt zudem der sprunghafte Anstieg der Anzahl dieser Angriffs-Tools im September 2020 in Indien dar. Hierbei wurden mehr als 130.000 IP-Adressen mit eindeutigem Verhalten identifiziert. Als Ursache hierzu wird der Mirai-Malware-Stamm vermutet.

"Die Erkenntnisse aus dem A10 DDoS Threat Report sind ein entscheidender Vorteil bei der Aufstellung einer Strategie zur Verteidigung gegen potenzielle Bedrohungen", erklärt Heiko Frank, Principal System Engineer bei A10 Networks. "Um sich zu schützen, sollten Organisationen den Datenverkehr von möglicherweise kompromittierten IP-Adressen blockieren und Blacklists erstellen. Wichtig ist es darauf zu achten, dass sich Ausnahmen von diesem Vorgehen durch eingeschränkte Rechte und geringe Datenraten definieren. Zusätzlich können automatisiertes Traffic-Baselining und künstliche Intelligenz dabei helfen, Zero-Day-Angriffe schneller zu erkennen und abzuschwächen. Anomalien und Abweichungen von historischen Zugriffen lassen sich dadurch besser ausfindig und unschädlich machen. Darüber hinaus sollten Unternehmen alle im Netzwerk angeschlossenen Geräte stets auf den neuesten Software-Versionen aktualisiert halten und ausgehende Verbindungen so weit wie möglich verhindern."

Amplification greift mit Verstärkungsfaktor von über 30 an

Amplification, eine Technik, die die verbindungslose Natur des UDP-Protokolls ausnutzt, kann von Cyberkriminellen dazu genutzt werden, das Ausmaß von DDoS-Attacken enorm zu erweitern. Vereinfacht gesagt geben sich Angreifer dazu als das gewünschte Opfer aus, indem sie die Ziel-IP-Adresse fälschen. Unter dieser IP starten sie anschließend eine Vielzahl an Anfragen auf exponierte Server, die auch auf nicht authentifizierte IPs reagieren. Durch Anwendungen und Protokolle auf diesen Servern, die eine Verstärkungsfunktion erfüllen, wird über die erfolgten Antworten eine Welle an Anfragen auf das eigentliche Ziel gestartet, die um ein Vielfaches größer ist als die ursprünglichen Anfragen. Amplification-Reflection-Angriffe, die Millionen von ungeschützten DNS-, NTP-, SSDP-, SNMP- und CLDAP-UDP-basierten Diensten ausnutzen können, haben zu rekordverdächtigen volumetrischen Angriffen geführt und machen mittlerweile den Großteil der DDoS-Angriffe aus.

Mit einem Verstärkungsfaktor von über 30 gilt SSDP als eine der stärksten DDoS-Angriffswerkzeuge. Der einfachste Schutz gegen solche Angriffe besteht darin, den aus dem Internet stammenden Port-1900-Verkehr zu blockieren, sofern es keinen speziellen Anwendungsfall für die SSDP-Nutzung im Internet gibt. Das Blockieren von SSDP-Verkehr von bestimmten geografischen Standorten, an denen eine hohe Botnet-Aktivität festgestellt wurde, kann ebenfalls einen wirksamen Schutz darstellen. (A10 Networks: ra)

eingetragen: 06.04.21
Newsletterlauf: 15.06.21

A10 Networks: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Unternehmen

Radware erhöht Scrubbing-Kapazität auf 8 Tbps

Durch Upgrades ihrer bestehenden Scrubbing Center und die Eröffnung eines neuen solchen Centers in Amsterdam hat Radware die Kapazität seines Cloud-basierten Anti-DDoS-Services auf eine Gesamtkapazität von 8 Tbps ausgeweitet. Mit nun 14 Scrubbing Centern weltweit reagiert Radware auf das ständig steigende Angriffsvolumen und die starke Nachfrage aus der Wirtschaft nach effektiven Abwehrmechanismen.

Training mit realistischen Angriffssimulationen

Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT eröffnet in Darmstadt ein Cyber-Trainingscenter mit Anschluss an Forschung und Startup-Welt. Die neue Fraunhofer Cyber Range verbindet komplexe Angriffssimulationen mit neuesten Erkenntnissen aus der angewandten Forschung, Expertenschulungen und der Vorstellung von innovativen Security-Werkzeugen: Mit realistischen Angriffssimulationen können Unternehmen die Leistungsstärke ihrer Security-Teams verbessern. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer Einblicke in spannende Security-Themen und den aktuellen Stand von Forschung und Entwicklung. Die Fraunhofer Cyber Range ist eingebettet in das nationale Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE und bietet ihre maßgeschneiderten Seminare und Trainings auch online an.

Bessere Gefahrenerkennung für Unternehmen

Bitdefender und Recorded Future arbeiten ab sofort zusammen. Im Rahmen der Partnerschaft teilen die beiden Unternehmen ihre Threat-Intelligence-Informationen. Die Kunden beider Unternehmen profitieren in der Folge von einem umfassenderen und tieferen Wissen um Gefahren und von einer erhöhten Sichtbarkeit auf Apex-Domain-Level (Top-Level-Domain). Dadurch und dank zusätzlicher praktischer Empfehlungen können sie Cyber-Gefahren aus ihrer IT besser beseitigen. Die Bitdefender Threat Intelligence basiert auf dem Bitdefender Global Protective Network (GPN). Dieses Netz aus Hunderten von Millionen Sensoren weltweit sammelt kontinuierlich Daten von Endpunkten. Die Sicherheitsexperten in den Bitdefender Labs korrelieren die GPN-Daten mit Indikatoren für die Kompromittierung (IOCs) sowie mit Informationen zu Malware, bösartigen Domains und URLs. Zudem spüren sie durch tiefgehende Analysen unbekannte Gefahren auf.

Sicherheits- und Compliance-Lösungen

Hornetsecurity gab ihre zweite Akquisition in diesem Jahr bekannt. Nach der Akquisition von Altaro, Provider von Backup-Lösungen, im Januar, übernahm Hornetsecurity nun Zerospam, Spezialistin für Cloud E-Mail-Security mit Hauptsitz in Montreal, Kanada. Das schnell wachsende und profitable Unternehmen Zerospam bedient weltweit mehr als 4.000 kleine, mittelständische und große Kunden über ein Netzwerk von über 400 Partnern, die vor allem in Kanada und den USA aktiv sind. Zerospam ist laut Hornetsecurity eine anerkannte Marktführerin von Cloud-basierten E-Mail-Security-Lösungen für den KMU-Markt in ganz Nordamerika und hilft Unternehmen dabei, ihr wichtigstes Kommunikationsmittel zu schützen und Cyberkriminalität zu unterbinden.

Nachfrage an Cybersecurity-Fachkräften

Udacity, Anbieterin für Online-Trainings, startete ihr neues Programm School of Cybersecurity, um auf den wachsenden Bedarf an qualifizierten Cybersecurity-Fachkräften zu reagieren. Durch praxisnahe Projekte, die reale Szenarien behandeln, und die Trainings der Dozenten ergänzen, soll die School of Cybersecurity den Lernenden praktische Erfahrungen und anwendbares Wissen vermitteln. Der globale Verband für Informationssicherheit (ISC)² schätzt, dass allein in den Vereinigten Staaten fast eine halbe Million zusätzlicher Cybersecurity-Fachkräfte benötigt werden. Die School of Cybersecurity von Udacity will dazu beitragen, diesen Bedarf mit den folgenden vier Nanodegree-Programmen zu decken.

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Streaming Media

In ihrem Streaming-Format "IT Live aus der Kantine" widmete sich die Firma Materna dem Schwerpunkt Cyber Security.

Folge 1 behandelte das Thema "Security Awareness und Phishing".
Folge 2
führte in das "Schwachstellenmanagement" ein.
Folge 3
klärte auf über "Pentesting".

Hier erfahren Sie mehr

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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