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Kommentare & Meinungen


Im Überblick

  • Sicherheitsrisiko: "Genehmigte Schwachstellen"

    Im letzten Jahr standen bestimmte Staaten unter dem Verdacht, verantwortlich für Cyberangriffe im großen Stil sowie für die Eröffnung von "Cyberspionage-Schulen" zu sein. Darüber hinaus wurde ein Embargo gegen bestimmte Lieferanten angekündigt, denn es herrschte Besorgnis über mögliche Spionagetätigkeiten sowie ein neuer Verdacht hinsichtlich der Einführung von Backdoors in ausländischen Technologien. Insbesondere Huawei bekam die damit verbundenen Kosten zu spüren. Viele Diskussionen um Cybersicherheit stellen daher aktuell verstärkt den Begriff des digitalen Vertrauens in den Fokus.


Im Überblick

  • Unternehmen dürfen nicht selbstgefällig werden

    Die Rechtsanwaltskanzlei DLA Piper veröffentlichte ihre "GDPR Data Breach"-Studie, die Details zu den gemeldeten Datenverstößen in der EU seit Inkrafttreten der DSGVO im Mai 2018 aufführt. Deutschland liegt bei etwa 12.600 Verstößen. Ross Brewer, Vice President & Managing Director EMEA, LogRhythm äußert sich folgendermaßen: "Dieser Bericht zeigt das Ausmaß der heutigen Bedrohungslandschaft auf. Tatsache ist, dass fast 60.000 Datenverstöße in acht Monaten extrem hoch klingen, das ist aber nicht unbedingt überraschend.



Meldungen: Kommentare und Meinungen

  • Mit der Bedrohungslandschaft Schritt halten

    Hacker haben schon in den 1990er Jahren realisiert, dass es zwar grundsätzlich Spaß machen kann, Codes von Videospielen zu knacken und Daten von unbedarften Nutzern zu stehlen, aber leider gab es darüber hinaus tatsächlich echtes Geld zu verdienen. Hacker suchten daraufhin nach neuen, komplexeren Angriffen. Mittlerweile haben sich Cyberkriminelle einen deutlichen Vorteil verschafft und Wege gefunden, um aus Sicherheitslücken enormes Kapital zu schlagen. Unternehmen auf der ganzen Welt werden von immer destruktiveren Cyberangriffen wie NotPetya und WannaCry hart getroffen. NotPetya etwa lähmte vor nicht allzu langer Zeit große Unternehmen wie FedEx und Merck und verursachte damit insgesamt mehr als zehn Milliarden US-Dollar Schaden.

  • Opfer von Datendiebstahl

    Wie bekannt wurde, steht eine enorm große Datenbank mit E-Mail-Adressen sowie Passwörtern auf der Webseite Dream Market zum Verkauf. Hierbei handelt es sich um eine Schwarzmarkt-Seite, die sich nicht im öffentlich zugänglichen Internet befindet. Insgesamt wurden hier Daten von rund 620 Millionen Accounts kompromittiert. Ersten Informationen der britischen News-Seite The Register zufolge sind die Quellen der Anmeldeinformationen 16 verschiedene Websites und sie waren zwischen den Jahren 2016 und 2018 entwendet worden.

  • Neue Technologien haben Angriffsfläche vergrößert

    Wie in vielen anderen Bereichen der IT sind insbesondere Datenschutzexperten knapp. Dabei hat sich die Situation mit der im Mai letzten Jahres wirksam gewordenen EU-Datenschutz-Grundverordnung noch verschärft. Dazu soll in einigen Monaten die E-Privacy-Verordnung abgeschlossen werden, und außerdem verhandelt die EU momentan die sogenannte E-Evidence-Verordnung. Damit soll der Zugriff von Strafverfolgungsbehörden auf elektronische Beweismittel erleichtert werden. Auch hier sieht Bitkom Nachbesserungsbedarf.

  • EU-DSGVO: Weitere Bußgeldverfahren laufen

    Wie in einer der jüngsten Veröffentlichung in der Online-Ausgabe des Handelsblatts nachzulesen war, haben die Behörden damit begonnen erste Bußgelder wegen Verstößen gegen die EU-Datenschutz-Grundverordnung zu verhängen. Die Strafen fallen derzeit noch verhältnismäßig milde aus. Vor allem dann, wenn die betroffenen Unternehmen Kooperationsbereitschaft mit den Behörden an den Tag legen. Allerdings ließen die Behörden verlautbaren, dass sehr viele weitere Bußgeldverfahren laufen und man die Regeln in Zukunft strenger handhaben würde. Die meisten Verfahren wurden durch Beschwerden von Betroffenen ausgelöst. Nach Angaben der Behörden habe sich das Bewusstsein für die DSGVO deutlich verbessert. Viele Teilbereiche bereiten aber nach wie vor bei der Umsetzung Probleme, und auch der Aufwand stellt kleine und mittlere Unternehmen nicht selten vor große Herausforderungen.

  • CEO & Co. als Zielscheibe von Cyberkriminellen

    Die Wellen in Politik und Presse schlagen hoch, wenn persönliche Daten von Personen des öffentlichen Lebens böswillig exponiert werden. Das zeigt gerade eindrücklich der Datenleak Hunderter deutscher Politiker, Journalisten und Prominenten. Doch auch in Unternehmen herrscht beim Umgang mit sensiblen Daten oft eine gefährliche Mischung aus Unwissenheit und sträflicher Ignoranz. Anders lässt sich der enorme Umfang an sensiblen Daten im Netz nicht erklären.