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Security-Lexikon


Im Überblick

  • Fünf Grundsätze sicherer Open-Source-Software

    Kaum ein Software-Projekt beginnt heute noch auf der grünen Wiese. Das können sich Entwickler und Unternehmen in Zeiten immer schnellerer Release-Zyklen nicht leisten. Um Zeit und Kosten zu sparen, entscheiden sie sich deshalb oft für Open-Source-Bibliotheken. Dabei sollte man aber bedenken, dass die Open-Source-Komponenten, die aus Millionen von bestehenden Bibliotheken entnommen werden, auch Schwachpunkte in die eigene Software integrieren könnten. Der "State of Software-Security Vol. 9"-Report von Veracode zeigte, dass die meisten Anwendungen immer noch etliche fehlerhafte Komponenten enthalten, wobei 77 Prozent der Java-Anwendungen mindestens eine Schwachstelle in einer Komponente enthielten. Auf quelloffene Software zu verzichten, ist aber auch keine Lösung, gilt sie doch als massiver Wachstumstreiber, die innovative Softwareentwicklung ermöglicht.


Im Überblick

  • Verweildauer einer Cyberbedrohung reduzieren

    Jüngste Hacking-Angriffe auf Unternehmen und Regierungen zeigen, dass Cyberkriminelle nicht stillstehen und stets an neuen Taktiken feilen, um in Netzwerke einzudringen, darin zu verweilen und Schaden anzurichten. Grund genug, um die Effektivität der eigenen Sicherheitsabläufe zu bewerten und die Verweildauer einer Cyberbedrohung zu reduzieren. Denn wird diese auf sieben Tage verkürzt, verringern sich die geschäftlichen Folgen um 77 Prozent. Bei einer Verkürzung der Verweildauer auf einen Tag, verringern sich die geschäftlichen Folgen um 96 Prozent. Wie ein Security-Operations-Programm beurteilt werden kann, fällt jedoch noch vielen Unternehmen schwer.



Meldungen: Hintergrund

  • Phishing weitaus risikoreicher als WiFi

    Ist die Nutzung von öffentlichem WIFI eine gute Idee? "Kommt drauf an", sagt Chester Wisniewski, Security-Experte bei Sophos. Verschlüsselung hat das WWW zwar sicherer gemacht, aber nicht gänzlich risikolos. Seine Einschätzung zur Sicherheitslage und To do's für die Nutzung von Hot Spots im untenstehenden Beitrag. Lange galt die Warnung, keine öffentlichen WiFi-Netzwerke zu nutzen; das Risiko gehackt zu werden war zu groß. Parallel dazu wurde WiFi immer flächendeckender und beliebter, in Regierungsgebäuden, Coffee-Shops, öffentlichen Verkehrsmitteln. Nahezu überall findet man Hot-Spots auf Kosten des Hauses. Gefahrlos nutzbar? "Die Mehrheit sensibler Daten wird nun via verschlüsselte Kanäle versendet", räumt Chester Wisniewski von Sophos, ein. "Die Risiken öffentlicher WiFis sind verblasst, seitdem Erwachsene in ihr Online-Leben starteten."

  • Spionage- & Sabotageangriffe gegen CNI

    Ein aktueller Bericht von F-Secure zeigt, dass Cyber-Kriminelle technisch sehr fortschrittlich und mit viel Geduld arbeiten. Das zeigen Gruppen wie etwa APT33 oder die BlackEnergy Group mit ihren Angriffen auf Öl-Firmen oder Stromversorger. Gleichzeitig nutzen Unternehmen veraltete Systeme und Technologien um Geld zu sparen. Eine schlechte Sicherheitslage, falsche Prioritätensetzung und Wahrnehmung sind auch Geschenke für Angreifer. Schädliche Akteure zielen exponentiell auf kritische Infrastrukturen (CNI) und Energieverteilungseinrichtungen ab. Vernetzte Systeme in der Energiebranche erhöhen die Anfälligkeit für Cyberangriffe, die auch oft für einige Zeit unentdeckt bleiben.

  • Adware im Google Play Store

    Avast hat mit der Mobile Threat Intelligence-Plattform "apklab.io" 50 Adware-Apps im Google Play Store identifiziert, die jeweils zwischen 5.000 und 5 Millionen Installationen zählen. Die von Avast als TsSdk bezeichneten Apps blenden dauerhaft Anzeigen im Vollbildmodus ein und einige versuchen dadurch den Benutzer zur Installation weiterer Apps zu verleiten. Hinter den betroffenen Anwendungen stehen Android-Bibliotheken von Drittanbietern, welche die Hintergrunddienst-Einschränkungen, die in neueren Android-Versionen vorhanden sind, umgehen. Das ist zwar im Play Store nicht explizit verboten, jedoch erkennt Avast das Verhalten als Android:Agent-SEB [PUP], da die Apps den Akku des Benutzers belasten und das Gerät verlangsamen. Die Anwendungen zeigen dem Benutzer kontinuierlich immer mehr Einblendungen an, was wiederum die Regeln des Play Store verletzt. Avast-Sicherheitsforscher haben Google kontaktiert, um die Apps entfernen zu lassen.

  • Sicherheitsmängel in Industrieanlagen gravierend

    Eine verschlüsselte Datenübertragung per SSL/TLS ist ein richtiger Schritt zur Absicherung der IT-Infrastruktur eines Unternehmens. Die Einbindung von SSL-Zertifikaten auf Webseiten dient dazu, dass Daten, die zwischen zwei Computern übertragen werden, verschlüsselt werden und somit vor dem Zugriff Unbefugter geschützt sind. "Das allein nützt aber nichts, wenn Zugangsdaten zu internetbasierten Anwendungsoberflächen im Anmeldefenster bereits voreingetragen sind und so Unbefugte leicht Zugang zu Daten und Prozessen erlangen. Benutzername und Passwort dürfen ausschließlich berechtigen Personen bekannt sein", mahnt Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group.

  • Datenschutz vorzugsweise in verteilten Umgebungen

    Daten, Daten, Daten! Nur wohin damit, wenn es um deren Schutz geht? Die Cloud scheint bei europäischen Unternehmen kein adäquate Backup-Lösung zu sein. Sie vertrauen in der Mehrheit immer noch ganz traditionell auf Plattformanbieter wie Microsoft, um ihre Daten zu schützen. So offenbart es eine aktuelle Studie von Barracuda Networks, die die Antworten von 432 IT-Experten, Geschäftsführern und Backup-Administratoren als Befragungsgrundlage hat. Ziel war es, die Einstellung der EMEA-Organisationen zu Backup und Wiederherstellung zu untersuchen.