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Studien


Im Überblick

  • Cyberkriminelle sammeln personenbezogene Daten

    Avast hat herausgefunden, dass die Deutschen ihre Online-Konten nicht ausreichend schützen. Das geht aus einer kürzlich von Avast durchgeführten Umfrage* hervor, die ergab, dass 90 Prozent der Befragten leicht zu knackende Passwörter nutzen. Die wenigsten Nutzer berücksichtigen bei der Erstellung von Passwörtern die von Sicherheitsexperten empfohlene Kombination aus Zahlen, Sonderzeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, und häufig sind die Passwörter viel zu kurz. Zudem verwenden 40 Prozent der Deutschen ein und dasselbe Passwort für mehrere Konten. Sollte also ihr "Masterpasswort" in falsche Hände geraten, sind durch die Mehrfachnutzung sämtliche Accounts in Gefahr.


Im Überblick

  • Online-Aktivitäten und Karriereplanung

    Im Büro wird sichtbar, wie die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit zunehmend schwinden. So sind vier von fünf Deutschen (82 Prozent) mehrmals täglich online - auch während der Arbeitszeit. Allerdings möchten zwei Drittel 67 Prozent) nicht, dass ihr Arbeitgeber die eigenen Aktivitäten in sozialen Netzwerken mitbekommt. Die Heimlichtuerei am Arbeitsplatz macht auch vor Kollegen nicht halt: 58 Prozent wollen selbst ihren Kollegen lieber keinen Einblick in die eigenen Social-Posts geben. Diese Ergebnisse gehen aus dem Global Privacy Report von Kaspersky Lab hervor.



Meldungen: Studien

  • IT-Attacken: Europa greift sich selbst an

    Laut einer aktuellen Analyse von F5 Labs ist Europa mehr Angriffen von innerhalb der eigenen Grenzen ausgesetzt als jeder andere Teil der Welt. Dieses Ergebnis basiert auf der Untersuchung des Datenverkehrs von Angriffen auf europäische IP-Adressen vom 1. Dezember 2018 bis 1. März 2019 im Vergleich zu den USA, Kanada und Australien. Demnach stammen die meisten Angriffe auf europäische Systeme von IP-Adressen in den Niederlanden, gefolgt von den USA, China, Russland, Frankreich, Iran, Vietnam, Kanada, Indien und Indonesien. Dabei machten die aus den Niederlanden stammenden Attacken das Anderthalbfache der Angriffe aus den USA und China zusammengenommen sowie das Sechsfache der Attacken aus Indonesien aus. Insgesamt ähneln die Ursprungsländer der europäischen Angriffe denen Australiens und Kanadas, aber nicht den USA, da hier weniger europäische IP-Adressen beteiligt sind.

  • Angreifer nehmen Führungskräfte ins Visier

    C-Level-Führungskräfte mit Zugang zu kritischen Informationen im Unternehmen stehen aktuell im Mittelpunkt von Social Engineering-Angriffen, warnt der Verizon 2019 Data Breach Investigations Report (DBIR). Führungskräfte sind zwölfmal häufiger Ziel von Social Incidents (versuchte und erkannte Angriffe) und neunmal häufiger Ziel von Social Breaches (Angriffe mit Daten-Kompromittierungen) als in den Vorjahren. Finanzielle Beweggründe zählen weiterhin zu den wichtigsten Motiven. Wirtschaftlich motivierte Social-Engineering-Angriffe, die 12 Prozent aller analysierten Daten-Kompromittierungen ausmachen, sind ein Schlüsselthema des diesjährigen Reports. Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, alle Mitarbeiterebenen über die potenziellen Folgen von Cyberkriminalität zu sensibilisieren.

  • Zunahme von Credential-Stuffing-Angriffen

    Akamai hat einen neuen Forschungsbericht vorgestellt: Unternehmen verlieren durchschnittlich vier Millionen US-Dollar pro Jahr durch Credential-Stuffing-Angriffe. Credential Stuffing setzt darauf, dass Nutzer für verschiedene Konten, Anwendungen und Services dieselbe Kombination aus Nutzername und Passwort verwenden. Cyberkriminelle nutzen gestohlene Kontodetails von einer Plattform und setzen Bots ein, um sich mit diesen Daten bei unzähligen anderen Plattformen anzumelden. Haben sie es einmal geschafft, nutzen die Kriminellen das Konto solange aus, bis der Besitzer es bemerkt. So kaufen sie beispielsweise Waren im Namen des echten Nutzers oder stehlen vertrauliche Informationen.

  • Vielzahl von Methoden, um Daten zu stehlen

    IT-Sicherheitsexperten haben trotz Fortschritten bei der Bekämpfung von Cyber-Kriminalität und IT-Sicherheitsbedrohungen immer noch Schwierigkeiten dabei, ihre Organisation vollständig vor Angriffen zu schützen. Das zeigt der neue McAfee "Grand Theft Data II - The Drivers and Changing State of Data Breaches"-Report. Hinzu kommt, dass Datenschutzverletzungen immer gravierender werden, da Cyber-Kriminelle auf geistiges Eigentum abzielen und damit den Ruf des Unternehmens gefährden - und so den finanziellen Schaden zusätzlich erhöhen. Die Studie von McAfee weist auf die Notwendigkeit einer Cyber-Sicherheitsstrategie hin, die die Implementierung integrierter Sicherheitslösungen in Kombination mit Mitarbeiterschulungen und einer allgemeinen Sicherheitskultur im gesamten Unternehmen umfasst.

  • 80 Prozent aller Websites leicht angreifbar

    Weltweit verwenden mehr als 80 Prozent der Websites die Programmiersprache PHP. Doch diese ist zunehmend für IT-Angriffe verwundbar, so eine aktuelle Studie von F5 Labs und Loryka. Demnach wiesen 81 Prozent des im Jahr 2018 beobachteten schädlichen Datenverkehrs einen Bezug zu PHP auf. Dies entspricht einem Anstieg von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zudem zeigt der Application Protection Report 2019 von F5 Labs, dass PHP für 68 Prozent aller 2018 veröffentlichten Exploits verantwortlich war. "Das Volumen und die Nachhaltigkeit von PHP Exploits sind alarmierend, aber nicht überraschend", sagt Sander Vinberg, Threat Research Evangelist, F5 Labs. "Auf Basis unserer Untersuchungen gehen wir davon aus, dass die Programmiersprache auf absehbare Zeit eines der schwächsten Glieder des Internets bleibt und eine breite Angriffsfläche bietet."