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Unternehmen


Im Überblick

  • Bedarf an Sicherheitsservices

    Die Business Unit für Cyber-Sicherheit des Managed-Service-Providers Claranet beobachtet einen wachsenden Bedarf an Sicherheitsservices bei deutschen Unternehmen. Speziell Penetrationstests für Web-Anwendungen, mobile Applikationen sowie die IT-Infrastruktur werden stark nachgefragt. Grund ist die Zunahme von Cyberattacken wie Datendiebstahl oder Spionage. Diese Entwicklung bestätigt auch der "2019 Cyberthreat Defensive Report", laut dem in Deutschland in den letzten 12 Monaten 75 Prozent aller Organisationen von mindestens einem Hackerangriff betroffen waren. Gemäß einer Umfrage, die Bitkom Ende vergangenen Jahres unter rund 500 deutschen Unternehmen durchführte, erwarten 82 Prozent der befragten Industrieunternehmen, dass die Anzahl der Cyberattacken auf ihr Unternehmen in den nächsten zwei Jahren zunehmen wird. Vier von zehn Unternehmen (41 Prozent) gehen sogar davon aus, dass die Angriffe stark zunehmen werden.


Im Überblick

  • Sicherung der E-Mail-Posteingänge

    Phishing ist die am häufigsten eingesetzte Methode für Cyber-Attacken: 90 Prozent der weltweiten Datenschutzverletzungen gehen auf Phising zurück. Und 39 Prozent der Entscheidungsträger im Bereich IT und Sicherheit in Deutschland gaben bei einer Umfrage von Trend Micro an, dass ihr Unternehmen bereits Opfer einer Phishing-Attacke geworden ist. Zwar haben Phishing-Angriffe in den letzten Jahren zugenommen, gleichzeitig sind aber auch mehr Nutzer vor derartigen Cyber-Attacken geschützt. Das zeigen auch die Daten von "Twilio SendGrid": Twilio SendGrid erreicht mehr als die Hälfte aller E-Mail-Nutzer weltweit und gibt nun bekannt, im Zeitraum von April bis Juni 2019 eine Schutzquote für E-Mail-Posteingänge von 99,99 Prozent erreicht zu haben. Diese nahezu perfekte Quote bezieht sich auf die Anzahl der seriösen E-Mails, die in diesem Zeitraum von den Twilio SendGrid-Servern verarbeitet wurden.



Meldungen: Unternehmen

  • Mit Data-at-Rest Insider-Threats identifizieren

    Forcepoint ist es gelungen durch die Data-at-Rest-Analyse Benutzer zu identifizieren, die voraussichtlich Opfer eines Cyberangriffs oder selbst Daten stehlen werden. Data-at-Rest sind die Daten, die sich auf Festplatten, USBs, Laptops oder freigegebenen Laufwerken befinden. Sie werden nur selten zwischen Geräten oder Netzwerken ausgetauscht und auch nicht regelmäßig abgerufen oder verändert. Zudem enthalten Data-at-Rest oft Informationen von höherer Brisanz, wie zum Beispiel die Sozialversicherungsnummer der Mitarbeiter, Informationen zu Bankkonten, Kundenverträge oder geistiges Eigentum. Für die Untersuchungen stellte Forcepoint der UTSA unterschiedliche Datensätze zur Verfügung. Zum einen ein Nutzer-Backup-Archiv. Der zweite anonymisierte Datensatz stammt von den Festplatten der Nutzer in mehreren Unternehmensabteilungen - also eine Live-Version des Ersten. Um den Machine-Learning-Algorithmus richtig zu testen, baute Forcepoint ohne Wissen der Forscher auffälliges Nutzerverhalten in die Datensätze ein. Dem Algorithmus gelang es, jede dieser Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen. Dies zeigt, wie wichtig die Untersuchung von Data-at-Rest ist, um künftig möglichen Attacken zuvorzukommen.

  • Blockchain gegen Online-Betrug und -Piraterie

    Ab sofort bietet Fujitsu mit "DocumentFlow" eine bedienfreundliche, webbasierte Anwendung für Unternehmen, basierend auf der Blockchain-Technologie, um Online-Betrug zu bekämpfen. Sie überprüft die Validität von Dateien oder digitalen Anlagen wie Dokumenten, Audio- und Video-Dateien, Bildern und Daten aus nahezu jeder Anwendung. DocumentFlow erweitert zusammen mit InvoiceFlow, einer Anwendung zum Schutz vor Rechnungsbetrug, die "Fujitsu Flow Suite" mit Blockchain-as-a-Service-Angeboten.

  • Das Sicherheitsparadigma ändert

    Atos ist der Identity Defined Security Alliance (IDSA) beigetreten. Die Branchenallianz unterstützt Unternehmen dabei, mit vorhandenen Investitionen in die Cybersicherheit ihr Sicherheitsniveau zu erhöhen und die Rolle der Identität in Sicherheitsstrategien zu stärken. Gartner hat Atos kürzlich als weltweit drittgrößten Anbieter für Managed Security Services (MSS) eingestuft, gemessen am Marktanteil 2018*. Mit der Aufnahme von Atos umfasst die IDSA 25 Mitgliedsunternehmen aus dem Markt für Cybersicherheit sowie Mitglieder von Customer Advisory Boards in Fortune-1000-Unternehmen. "Die IDSA bringt führende Technologieunternehmen zusammen, um Ideen auszutauschen und Anwender über den Aspekt der Identität in einer umfassenden Sicherheitsstrategie zu informieren", sagt Allen Moffett, IAM Practice Lead bei Atos Nordamerika. "Wir sind seit fast 30 Jahren im Bereich Identity & Access Management (IAM) tätig und treffen zunehmend auf Kunden und Interessenten, die Rat suchen. Als Mitglied der IDSA arbeiten wir mit Dutzenden anderer Experten zusammen, um Ressourcen für identitätsorientierte Sicherheitsansätze zu entwickeln."

  • Malware auf Hunderttausenden von Computern

    Avast hat das Cybercrime Fighting Centre (C3N) der französischen Nationalgendarmerie bei der Bekämpfung eines bösartigen Wurms unterstützt. Der Computerschädling hatte Hunderttausende von Windows-Rechnern weltweit - und vorwiegend in Lateinamerika - infiziert. Der Wurm, bekannt als Retadup, hat eine bösartige Software zum Schürfen von Kryptowährungen und in Einzelfällen die Stop-Ransomware und die Arkei-Passwortklau-Software an die Computer seiner Opfer verteilt. Bislang haben Avast und die französischen Behörden zusammen 850.000 Infektionen von Retadup neutralisiert (die 15 Länder, in denen die Bedrohung eliminiert wurde, sind am Ende der Meldung aufgelistet), und der bösartige Command and Control (C&C)-Server wurde durch einen Desinfektions-Server ersetzt, der die Malware unschädlich gemacht hat.

  • Sicherheit in Hochrisikoszenarien

    Proofpoint gab eine Erweiterung ihrer Technologiepartnerschaft mit Okta, Inc. bekannt. Ziel der Vereinbarung ist es, zusammen mit Okta, Anbieterin von Identitätslösungen, die am stärksten gefährdeten Mitarbeiter gemeinsamer Unternehmenskunden vor fortschrittlichen Cyberangriffen zu schützen. Durch diese optimierte Integration können gemeinsame Kunden den Proofpoint Angriffsindex Targeted Attack Protection nutzen. Dieser bewertet Bedrohungen basierend auf ihrer Kritikalität, um die am häufigsten angegriffenen Mitarbeiter (Very Attacked Persons - VAPs) zu identifizieren. Ausgestattet mit diesen Informationen können Unternehmen ihre Zugriffskontrollen für diese Benutzer verstärken, um sie mit der Okta Identity Cloud besser zu schützen.