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Hintergrund


Im Überblick

  • Riesiges neues Bot-Netz entdeckt

    Sicherheitsforscher haben ein riesiges neues Bot-Netz entdeckt, das auf den Namen Reaper oder auch "Io Troop" getauft wurde. Und das mit gutem Grund, denn es zielt vor allem auf schlecht gesicherte Geräte im Internet der Dinge ab und versucht aus ihnen eine Art Zombie-Armee zu machen. Das Ausmaß ist beachtlich und Forscher sprechen bereits von Größenordnungen, die potenziell das gesamte Internet lahmlegen könnten. Was die Zahlen anbelangt, wurde jüngst veröffentlicht, dass mehr als geschätzte 1 Million Unternehmen weltweit infiziert sind. Io Troop habe das Potenzial noch leistungsstärker zu sein als das bekannte Mirai-Botnet, einer der folgenschwersten Cyberangriffe überhaupt.


Im Überblick

  • Hintergrund zum Mokes Backdoor

    Anfang Oktober 2017 wurde im Wall Street Journal ein Artikel mit dem Vorwurf veröffentlicht, dass über Software von Kaspersky Lab als vertraulich eingestufte Daten von einem privaten Rechner eines NSA-Mitarbeiters geladen wurden. Da sich Kaspersky Lab seit 20 Jahren an vorderster Front im Kampf gegen Cyberspionage und Cyberkriminalität sieht, wurden die Vorwürfe innerhalb des Unternehmens sehr ernst behandelt. Kaspersky Lab hat daher eine interne Untersuchung durchgeführt, um Fakten zu sammeln und jegliche Bedenken zu adressieren. Bereits am 25. Oktober 2017 wurden erste, vorläufige Ergebnisse der Untersuchung veröffentlicht - darunter allgemeine Erkenntnisse der unternehmensinternen Suche nach Beweisen für die in den Medien geäußerten Vorwürfe. Der veröffentlichte neue Bericht bestätigt die vorläufigen Ergebnisse und gibt zusätzliche Einblicke der telemetrischen Analyse des Vorfalls durch Kaspersky-Produkte. Demnach lassen sich auf dem betroffenen Rechner verdächtige Aktivitäten feststellen, und zwar im Zeitraum des Vorfalls im Jahr 2014.


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Meldungen: Hintergrund

  • Fake-Version fordert Nutzer zur Zahlung auf

    Eset warnt vor einer Fake-Version des Microsoft-Programms "Windows Movie Maker", welches Cyberkriminelle derzeit erfolgreich verbreiten. Die Betrüger verlangen ein Entgelt für das eigentlich kostenlose Microsoft-Produkt. Die Besonderheit im aktuellen Fall: Das gute Google-Ranking führt zu einer massiven Ausbreitung der gefälschten Software. Offensichtlich wurde enormer Aufwand bei der Suchmaschinenoptimierung betrieben. Windows Movie Maker ist Teil des Windows-Essentials-Pakets und kann über die Microsoft-Webseite kostenlos bezogen werden. Installieren Nutzer jedoch das gefälschte Programm, werden sie darauf hingewiesen, dass es sich lediglich um eine Trial Version handelt. Im folgenden Gebrauch der Scam-Software erscheint immer wieder die Aufforderung, auf die kostenpflichtige Vollversion umzusteigen. Unter anderem können Nutzer ansonsten keine Dateien abspeichern.

  • Malware macht Geld

    Eset hat eine neue Bedrohung entdeckt, die Windows Web-Server infiziert und die Kryptowährung Monero "abgräbt". Monero ist eine neuere Alternative zum digitalen Zahlungsmittel Bitcoin. Die Cyberkriminellen modifizieren die Open-Source-Mining-Software von Monero für ihre Zwecke, um eine bekannte Sicherheitslücke in Microsoft IIS 6.0 auszunutzen. Im Laufe von drei Monaten haben sie durch die Kampagne ein Botnet von mehreren hundert infizierten Servern aufgebaut und Monero im Wert von über 63.000 US-Dollar anhäufen lassen. Microsoft hat inzwischen ein Update veröffentlicht, das die Sicherheitslücke schließt - aber noch immer sind viele Server ungepatcht.

  • Cyberangriffe auf Kryptowährungen

    Die Experten von Kaspersky Lab haben mit ,CryptoShuffler' eine Malware entdeckt, die Kryptowährungen aus Wallets entwendet, indem sie die Wallet-Adresse durch eine eigene ersetzt. Cyberkriminelle konnten so bisher fast 140.000 US-Dollar erbeuten. Ziel sind beliebte digitale Währungen wie Bitcoin, Ethereum, Zcash, Dash oder Monero. Für letztere identifizierten die Cybersicherheitsexperten mit ,DiscordiaMiner' auch einen neuen Trojaner zum Schürfen (Mining) von Kryptogeld. Zudem geht aus dem Spam- und Phishing-Report von Kaspersky Lab für das dritte Quartal 2017 hervor, dass vermehrt Spam-Mails mit dem Thema Kryptowährung im Umlauf sind.

  • Passwort-Schutz nur für Geldräuber

    Die Experten von Kaspersky Lab haben im Darknet ein Malware-Angebot gefunden, mit dessen Hilfe quasi jeder einen Geldautomaten ausrauben kann, sofern er Zugang zum Gerät bekommt. Für 5.000 US-Dollar ist die speziell für kriminelle Laien konstruierte, dreiteilige Software inklusive detaillierter Gebrauchsanleitung unter dem Namen "Cutlet Maker" erhältlich. Geldautomaten sind bereits seit längerer Zeit ein lukratives Ziel für Kriminelle. Während die einen brutale Gewalt walten lassen und die Geräte aufbrechen, manipulieren andere lieber die Software der Automaten. Das jüngst entdeckte Beispiel für Schadsoftware dieser Art zeigt nun, dass Malware-Hersteller inzwischen auch cyberkriminelle Laien ansprechen.

  • "Bad Rabbit" unter der Lupe

    Seit dem 24. Oktober 2017 ist eine neue Ransomware-Welle unterwegs, die bislang vor allem Russland, die Ukraine und Teile von Europa im Visier hat. SophosLabs-Spezialist Chester Wisniewski hat sich "Bad Rabbit" einmal näher angeschaut und ist nicht wirklich überrascht über dessen Auftritt. "Es war wohl tatsächlich nur eine Frage der Zeit, bis irgendjemand die Ideen und Techniken, die uns von WannaCry oder NotPetya bekannt sind, aufgreift und damit eine neue Attacke auf ahnungslose Opfer fährt." Die aktuelle Ransomware scheint sich nach bisherigen Erkenntnissen über einen gefälschten Installer des Adobe Flash Plyer zu verbreiten.