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WannaCry: Der schnelle Wurm


WannaCry verlangt nach effizientem Software Vulnerability Management
Wer zwei Monate wartet, um ein wichtiges Microsoft-Patch anzuwenden, macht etwas grundlegend falsch

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Von Kasper Lindgaard, Direktor Secunia Research von Flexera Software

WannaCry hat über 200.000 Rechner in über 150 Länder lahmgelegt – darunter auch für die Infrastruktur kritische Systeme. Die globale Ransom-Attacke verdeutlicht nachdrücklich: Unternehmen brauchen ein automatisiertes Software Vulnerability Management.

Ransomware-Angriffe sind längst keine Seltenheit mehr. Ungewöhnlich an WannaCry ist, dass es sich um einen Wurm handelt, der sich rasend schnell verbreitet. Zwar konnte die weitere Verbreitung mittlerweile gestoppt werden, Rob Wainwright, Chef der europäischen Ermittlungsbehörde Europol, warnte jedoch vor einer zweiten Welle zu Wochenanfang.

Das von WannaCry angerichtete Chaos hätte sich durch ein effizientes Software Vulnerability Management sehr leicht vermeiden lassen. Integriert in die Unternehmens-IT, identifizieren diese Lösungen Softwareschwachstellen automatisch und stellen den Sicherheitsteams Patches zur Verfügung – priorisiert nach ihrer Gefährlichkeit. Unternehmen mit einem solchen automatisierten Software Vulnerability Management laufen keine Gefahr von Attacken wie WannaCry überrascht zu werden. Diese Lösungen garantieren ein zuverlässiges und frühzeitiges Patchen von Schwachstellen und sind die Grundlage, um Sicherheitsrisiken effizient zu senken.

Um es ganz offen zu sagen: Wer zwei Monate wartet, um ein wichtiges Microsoft-Patch anzuwenden, macht etwas grundlegend falsch. Im Fall von WannaCry gab es bereits im April einen entsprechenden Warnhinweis. Für Unternehmen ist das ein deutlicher Weckruf, diese Art von Bedrohungen und Risiken endlich ernst zu nehmen. Es gibt hier einfach keine Entschuldigung mehr, dies nicht zu tun. (Flexera Software: ra)

eingetragen: 15.05.17

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