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Kommentare & Meinungen


Im Überblick

  • Erfolgsaussichten der Hacker eingeschränkt

    Direkt nach der großen Warnung rudern Experten zurück. Die Auswirkungen der Schwachstelle im WPA1 und WPA2 seien weniger kritisch als zuerst gedacht. Zwar sind weiterhin viele WLANs angreifbar, allerdings seien die meisten Verbindungen durch VPN oder HTTPS geschützt. Für eine erfolgreiche Kompromittierung des Netzwerks müssten sich Cyberkriminelle für eine KRACK-Attack (Key Reinstallation Attack) in Reichweite des Hotspots befinden. Erst dann könnten sie die Verschlüsselung ausschalten und Inhalte mitlesen - zumindest theoretisch.


Im Überblick

  • Insbesondere Unternehmensnetzwerke in Gefahr

    Eine neue Ransomware-Attacke hat bereits einige Unternehmen getroffen. Die Malware "Bad Rabbit" verschlüsselt Daten auf infizierten Computern und erpresst damit eine Zahlung von 0,05 Bitcoin (rund 243 Euro) für den Decodierungsschlüssel. Die Lösegeldforderung ähnelt der des NotPetya-Angriffs im Juni 2017. Laut den Experten von Kaspersky sind auch die Methoden nicht unähnlich. Zu den betroffenen Organisationen zählen unter anderem das U-Bahn-System in Kiew, der Flughafen Odessa, und die russische Medienorganisation Interfax, deren Server für einige Stunden offline waren. Aber auch einige deutsche Unternehmen sollen inzwischen betroffen sein.


Inhalte


08.08.17 - Was die bedrohliche Ransomware-Kampagne Petya lehrt

10.08.17 - Bitmi kritisiert Digital-Aktionismus der Deutschen Bundesregierung

10.08.17 - Der Umgang mit Datenpannen oder wie man Geld aus dem Fenster wirft

17.08.17 - Zerto: Die Diskussion geht am Kern der Sache vollkommen vorbei, denn Ransomware lässt sich nicht vermeiden

05.09.17 - Next-Generation-Antiviren-Lösungen versprechen viel und halten wenig

07.09.17 - F-Secure: Nein, die deutsche Polizei kann WhatsApp nicht hacken

11.09.17 - Notwendige Investitionen: Der Preis der IT-Sicherheit

12.09.17 - Generell basiert die Verschlüsselung eines VPN auf einem von zwei Verschlüsselungsprotokollen

14.09.17 - Verschlüsselung: Von der TLS-Überwachung zur Massenüberwachung?

02.10.17 - Unverzichtbar, im Moment einer Cyberattacke über einen Notfallplan zu verfügen

13.10.17 - Die Lehren aus den Ransomware-Angriffen: kurzen Prozess machen

27.10.17 - Kennwörter regelmäßig zu wechseln ist so wichtig wie eh und jeh

09.11.17 - EU-Vorschläge für Cyber-Sicherheit und Datenfluss: Mehr Einsatz für den Mittelstand

20.11.17 - Eine Veränderung der Angriffe zeichnet sich im Alltag ab: Hacker führen ihre Angriffe bewusst sichtbar aus

22.11.17 - Zweiter Anlauf für den Verschlüsselungsstandort Nummer 1

24.11.17 - Anforderungen an einen künftigen Europäischen Zertifizierungs- und Kennzeichnungsrahmen für IKT-Sicherheit

30.11.17 - Mit einer neuen verbesserten Variante, dem Win32/Diskcoder.D, einer modifizierten Version des Win32/Diskcoder.C, haben wir es jetzt bei "Bad Rabbit" zu tun

04.12.17 - Offensichtlich bedient sich Bad Rabbit der Waterhole-Methode

06.12.17 - Hackerangriffe auf Pkw: Weiteres Gefahrenpotenzial lauert in der Zukunft

08.12.17 - Neue Ransomware "Bad Rabbit" attackiert Unternehmen

12.12.17 - Auswirkung von WPA2-Schwachstelle deutlich abgemildert dank mehrschichtiger Sicherheit

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Meldungen: Kommentare und Meinungen

  • Identität des Autos im Visier

    Die Gefahr von Hackerangriffen auf Fahrzeuge stellt eine ernstzunehmende Herausforderung für Automobilhersteller dar. In Anbetracht der langen Produktlebenszyklen von Fahrzeugen gilt es schon jetzt, auf zukünftige technologische Entwicklungen wie Quantum-Computing vorbereitet zu sein. Denn auch Cyberkriminelle werden das Potenzial für ihre Zwecke nutzen.

  • Drive-By-Infektionen als Adobe Flash-Update

    Bislang macht die Bad Rabbit-Ransomware vor allem durch ihren auffälligen Namen von sich reden. Der Crypto-Trojaner selbst erscheint technisch nicht besonders bemerkenswert, so nutzt er etwa keinen neuen oder kreativen Angriffs-Vektor. Bemerkenswert ist allerdings, dass es immer noch Unternehmen und Organisationen gibt, die nichts aus den letzten Ransomware-Wellen gelernt zu haben scheinen. Offensichtlich bedient sich Bad Rabbit der Waterhole-Methode, d.h. die Malware wird durch infizierte Internet-Seiten, auf die die anvisierten Ziele häufig zugreifen, verbreitet. Diese Drive-By-Infektionen werden als Adobe Flash-Update getarnt und auf diese Weise unbedarfte Nutzer dazu verleitet, die Schadsoftware herunterzuladen. Mit Applikations-Whitelisting, aktuellen Browsern und Standard-Sicherheitssoftware sollte eigentlich eine Infektion vermieden werden. Dass wir trotzdem von betroffenen Unternehmen hören, etwa der Nachrichtenagentur Interfax, wirft ein schlechtes Bild auf die Sicherheitspraxis zahlreicher Firmen und Institutionen.

  • Ausbreitung von Bad Rabbit

    Die unter dem Namen "Bad Rabbit" bekannt gewordene Ransomware hat bereits einiges an medialer Aufmerksamkeit erlangt. Die ersten Opfer waren vornehmlich russische Nachrichtenagenturen und andere Institutionen in Russland und der Ukraine. Andrew Clarke, One Identity, kommentiert.

  • Zertifizierung muss auf offene Normen setzen

    Die Europäische Kommission hat einen Regulierungsvorschlag veröffentlicht, der auch einen künftigen Europäischen Zertifizierungs- und Kennzeichnungsrahmen für IKT-Sicherheit betrifft. Er soll die Sicherheitseigenschaften von Produkten, Systemen und Diensten, die bereits in der Entwurfsphase ("security by design") integriert sind, verbessern. Die gute Absicht ist erkennbar, zumal ein erhöhter Schutz der Bürger und Unternehmen durch bessere Cybersicherheits-Vorkehrungen erstrebenswert ist. Dennoch hat der Vorschlag erhebliche fachliche Mängel. Darüber hinaus mangelt es an Offenheit und Transparenz, wie man sie von Normensetzung erwarten kann, die der Unterstützung der EU-Gesetzgebung dienen soll.

  • Generelle Problematik der Verschlüsselung lösen

    Wir dürfen gespannt sein, wie die neue Bundesregierung die vom letzten Kabinett angepeilte "Datenordnungspolitik" weiter vorantreibt. Neben dem Breitbandausbau wird das besonders in Bezug auf Verschlüsselung spannend - nicht nur wegen der NSA-Affäre sondern auch, um sich als Vorreiter der Digitalisierung zu positionieren. Ziel der großen Koalition war es, Deutschland zum Verschlüsselungsstandort Nummer eins zu machen und dem Bürger die sichere elektronische Kommunikation mit den Behörden zu ermöglichen. Ist dies gelungen? Wohl nur teilweise, denn die Politik hat mit dem De-Mail-Gesetz zwar Regelungen zur verschlüsselten Kommunikation erlassen. Das Ziel ist jedoch noch lange nicht erreicht, und dass andere Länder, darunter auch die Schweiz, gesicherte elektronische Kommunikation noch nicht in der Gesetzgebung verankert haben, ist wahrscheinlich nur ein schwacher Trost.