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Starke Passwörter sind wichtig


Sichere Passwörter bestehen aus mindestens acht Zeichen
Sicherheitstipps: Ein sicheres Passwort ist ein Baustein für mehr Sicherheit im Internet

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Online-Banking, Internet-Shopping, E-Mail- und Social Media-Accounts – für immer mehr Geräte und Services im Netz müssen sich Nutzer Kennwörter und Pincodes merken. Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom fühlt sich gut ein Drittel (36 Prozent) aller Bundesbürger mit der großen Menge an Passwörtern überfordert. Schließlich verwendet ein Internet-Nutzer im Durchschnitt 17 unterschiedliche Passwörter (Quelle: Password Research). G Data gibt Tipps für mehr Sicherheit im Internet.

Viele Anwender benutzen Passwörter, die auf persönlichen Informationen beruhen und somit leichter zu merken sind. Das wissen auch Angreifer. Oftmals lassen sich beispielsweise kurze numerische Passwörter erraten, indem Geburtsjahr oder Tag und Monat des Opfers ausprobiert werden. Andere gängige Merkhilfen wie Namen von Haustieren oder Lebensgefährten sind ebenfalls mit geringem Aufwand durch Angreifer in Erfahrung zu bringen. Deutlich sicherer sind Kombinationen aus Klein- und Großschreibung, kombiniert mit Ziffern. Sichere Passwörter bestehen aus mindestens acht Zeichen.

Reihen Sie beispielsweise jeweils das erste Zeichen jedes Wortes, Zahlen und Satzzeichen aus dem folgenden Satz aneinander: "Heute, am 5. Mai, erstelle ich ein sicheres Passwort mit mindestens 15 Zeichen"

Das Ergebnis ist folgendes Passwort: Ha05MeiesPmm15Z

Ein sicheres Passwort ist allerdings nur ein Baustein für mehr Sicherheit im Internet.

Der Drei-Punkte-Sicherheits-Check von G Data:

>> Passwörter wechseln:
Nutzer sollten in regelmäßigen Abständen die Kennwörter für die Online-Benutzerkonten bei Shops oder sozialen Netzwerken ändern und für jedes Portal ein einzigartiges Passwort einsetzen.

>> Virenschutz: In vielen Privathaushalten werden unterschiedliche Geräte zum Surfen im Internet eingesetzt. Daher sollten Anwender beim Sicherheits-Check alle Geräte berücksichtigen – dies umfasst Desktop-PCs ebenso, wie Notebooks oder Smartphones und Tablets. Alle Geräte sollten mit einer aktuellen Virenschutzlösung zum Schutz vor Computerschädlingen wie Keylogger oder Trojaner ausgestattet werden.

>> Betriebssystem und Co.: Alle Sicherheits-Updates für das Betriebssystem und die installierte Software sollten umgehend einspielt werden. So sind bestehende Sicherheitslücken für zukünftige Angriffe geschlossen.
(G Data: ra)

eingetragen: 17.05.16
Home & Newsletterlauf: 02.06.16


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    Es ist eine Lebensweisheit, die man auch der IT-Sicherheit zugestehen darf: man muss sich kümmern, sonst läuft es aus dem Ruder. Eine kürzlich veröffentlichte Analyse zum Einsatz von 4G-Hotspots zeigt deutliche Sicherheitslücken bei der Nutzung dieser Geräte. Wer sie verwendet, sollte sich ein paar Minuten Zeit nehmen, um Einstellungen und Verhalten einem Sicherheits-Check-up zu unterziehen. Einfach gesagt ist ein 4G-Hotspot eine Miniaturform des hauseigenen Routers, der batteriebetrieben und mit einer SIM-Karte ausgestattet ist. Ein klassischer Router verbindet sich typischerweise mit dem Telekommunikationsanbieter für die Internetverbindung und bietet Wi-Fi oder ein verkabeltes Netzwerk für Laptops, Desktop-Computer und sämtliche smarte Geräte. Im Gegensatz dazu sind 4G-Hotspots meist Geräte im Taschenformat, die nirgendwo andocken, außer um die internen Batterien aufzuladen.

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