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Ausgefallene Kniffe in den Angriffsmustern


Threat-Alert: Malwarebytes entdeckt DNS-Changer-Malware "Extenbro"
DNS-Changer mittlerweile ein beliebtes Mittel, um Adware auf den Computern von Nutzern zu installieren

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Die Sicherheitsforscher von Malwarebytes haben vor kurzem den DNS-Changer-Trojaner "Extenbro" entdeckt, der Adware schützt. Diese DNS-Changer blockieren den Zugriff auf sicherheitsrelevante Websites, sodass Opfer von Adware keine Sicherheitssoftware herunterladen und installieren können, um die Schädlinge loszuwerden.

Der Einsatz von DNS-Changer-Trojanern erweckt den Eindruck, als würde man sprichwörtlich mit Kanonen auf Spatzen schießen, aber die Akteure hinter dieser Angriffsart haben in der Vergangenheit schon einmal bewiesen, dass sie in ihrem Vorgehen auf aggressive Taktiken zurückgreifen.

Tatsächlich haben sie nur das Ziel, Adware zu verbreiten und sollten kein Interesse daran haben, die Computer ihrer Opfern anfällig für alle Arten von Bedrohungen anfällig zu machen. Und doch sind DNS-Changer mittlerweile ein beliebtes Mittel, um Adware auf den Computern von Nutzern zu installieren. (Malwarebytes: ra)

Malwarebytes: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Aktuelle Meldungen

  • Hinweise zur Entfernung von Scranos

    Die Spezialisten der Bitdefenders Labs haben Informationen über die Verbreitung der neuen Malware "Scranos" bereitgestellt, die seit wenigen Monaten im Umlauf ist. Scranos ist eine Rootkit-fähige Spyware, die digital mit einem möglicherweise gestohlenen Zertifikat signiert wurde. Diese Rootkit-Malware ist eng mit dem Betriebssystem verbunden, extrem diskret und schwer zu erkennen. Sie ist in der Lage, Passwörter und andere Nutzerdaten zu stehlen und diese direkt für bösartige Zwecke zu nutzen. Scranos wird über Trojaner verbreitet, die als gehackte Software getarnt sind, oder über Anwendungen, die sich als legitime Software ausgeben wie E-Book-Leseapplikationen, Videoplayer, Treiber oder sogar Antimalware-Produkte. Bei der Ausführung wird ein Rootkit-Treiber installiert, um die Malware zu tarnen und die Persistenz zu gewährleisten. Nach erfolgreicher Installation kontaktiert die Malware seinen Control- and Command-Server, um zu erfahren, welche weitere Komponenten heruntergeladen und installiert werden müssen.

  • Vermeintliche Navi-Apps betrügen Millionen Nutzer

    Vor einer groß angelegten Betrugsmasche warnt Malware-Forscher Lukas Stefanko von Eset. Er hat über 15 kostenpflichtige, gefälschte Navi-Apps im Google Play Store entdeckt. Statt des versprochenen Zusatznutzens bieten diese Fake-Apps lediglich die Funktionen von Google Maps und ziehen dem Anwender dafür das Geld aus der Tasche. Bisher wurden sie über 50 Millionen Mal installiert, denn viele Nutzer im Play Store fallen auf die überwiegend guten Bewertungen herein.

  • GandCrab-Verschlüsselungstrojaner im Einsatz

    Neues Jahr, neue Ransomware-Welle: Mit einer Version von GandCrab werden derzeit gezielt Personalverantwortliche angegriffen. Dabei sollen Nutzer mit einem Trick dazu gebracht werden, den infizierten Anhang zu aktivieren. Betrüger versuchen derzeit erneut, Personalabteilungen mit Ransomware zu infizieren. Dabei kommt eine Version des GandCrab-Verschlüsselungstrojaners zum Einsatz. Anders als im September 2018 wird eine Bewerbung im Word-Format verschickt und keine eigentlich unübliche exe-Datei. Die Betreffzeile der E-Mails lautet derzeit "Bewerbung auf die angebotene Stelle." Für die angeblichen Bewerbungen werden, wie meist üblich, Frauennamen verwendet.

  • Malware verlangt Lösegeld in Kryptowährung

    Die Forscher von McAfee gaben die Entdeckung einer neuen Ransomware-Familie, "Anatova", bekannt. Die Ransomware wurde in einem privaten Peer-to-Peer (p2p)-Netzwerk entdeckt und zielt auf Verbraucher weltweit ab, indem sie das Symbol eines Spiels oder einer Application verwendet, um den Benutzer zum Herunterladen zu verleiten.

  • Malware-Verbreitung über Spam-Kampagne

    Nach einer relativen ruhigen Phase startet Emotet eine neue Spam-E-Mail-Kampagne. Darin setzen die Cyberkriminellen auf schädliche Word- und PDF-Anhänge, die als Rechnungen, Zahlungsbenachrichtigungen, Bankkontenwarnungen usw. getarnt sind und von scheinbar legitimen Organisationen stammen. Anstelle von Anhängen enthalten die Spam-E-Mails alternativ schädliche Links. Die in der Kampagne verwendeten E-Mail-Betreffe legen eine Ausrichtung auf englisch- und deutschsprachige User nahe. Eset-Sicherheitsprodukte erkennen und blockieren alle Emotet-Komponenten unter den im IoCs-Abschnitt aufgeführten Erkennungsnamen.